30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
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Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
Ich als Kind des MWS kenne nichts anderes. Aber die Begebenheiten haben sich geändert...
Zu Niedersachsenliga-Zeiten mit 600 bis 800 Zuschauende war das riesige Rund noch trostloser. Dazu vielleicht 20 Leute im Fanblock, die gesungen haben, großartige Stimmung kam da manchmal nicht auf. Trotzdem denke ich wehmütig an diese Zeiten zurück, da alles neu war und die Leidenschaft für den VfB war noch glühend und unreflektiert. Selbst im ungemütlichen MWS habe ich legendäre Momente erlebt. Tim Schwarz, 84. Minute gegen Ottersberg, die 5 Sekunden meines Lebens in der Sportschau beim Pokalspiel gegen den HSV, Aufstiegsspiel gegen den TuS Lingen ("Das Feuer von Donnerschwee neu entfachen", meine erste Bengale meines Lebens), ein legendäres 11:1 gegen den Heeßler SV, aber auch großartige Parties nach Spielen wie gegen den SV Wilhelmshaven, welches 0:5 verloren wurde.
Mit der 3. Liga, der Installation der Flutlichtern und stark wachsenden Zuschauenden-Zahlen hat das Marschwegstadion schon an Attraktivität gewonnen. Werde nicht vergessen, wie wir alle nach einem Vortrag im FP noch zum Marschweg gefahren sind, weil die Stadt Oldenburg erstmalig das Flutlicht testete. Das verschafft dem alten MWS schon noch seinen Charme. Zudem wurde im Laufe der Jahre immer mehr Dinge auf ein VfB-Blau gebrandet und man kann sich zumindest ein wenig mit dem Stadion identifizieren.
Ich werde dem Marschwegstadion auf jeden Fall nicht hinterher trauern, aber es sicherlich im Nachhinein glorifizieren. Wer nicht vor gefühlten 650 Zuschauende mal eine Heimniederlage gegen einen Dorfklub im Nieselregen oder ein Spiel gegen den MSV Duisburg im plötzlichen Hagel mitbekommen hat, kann das Marschwegstadion gar nicht fühlen!
Zu Niedersachsenliga-Zeiten mit 600 bis 800 Zuschauende war das riesige Rund noch trostloser. Dazu vielleicht 20 Leute im Fanblock, die gesungen haben, großartige Stimmung kam da manchmal nicht auf. Trotzdem denke ich wehmütig an diese Zeiten zurück, da alles neu war und die Leidenschaft für den VfB war noch glühend und unreflektiert. Selbst im ungemütlichen MWS habe ich legendäre Momente erlebt. Tim Schwarz, 84. Minute gegen Ottersberg, die 5 Sekunden meines Lebens in der Sportschau beim Pokalspiel gegen den HSV, Aufstiegsspiel gegen den TuS Lingen ("Das Feuer von Donnerschwee neu entfachen", meine erste Bengale meines Lebens), ein legendäres 11:1 gegen den Heeßler SV, aber auch großartige Parties nach Spielen wie gegen den SV Wilhelmshaven, welches 0:5 verloren wurde.
Mit der 3. Liga, der Installation der Flutlichtern und stark wachsenden Zuschauenden-Zahlen hat das Marschwegstadion schon an Attraktivität gewonnen. Werde nicht vergessen, wie wir alle nach einem Vortrag im FP noch zum Marschweg gefahren sind, weil die Stadt Oldenburg erstmalig das Flutlicht testete. Das verschafft dem alten MWS schon noch seinen Charme. Zudem wurde im Laufe der Jahre immer mehr Dinge auf ein VfB-Blau gebrandet und man kann sich zumindest ein wenig mit dem Stadion identifizieren.
Ich werde dem Marschwegstadion auf jeden Fall nicht hinterher trauern, aber es sicherlich im Nachhinein glorifizieren. Wer nicht vor gefühlten 650 Zuschauende mal eine Heimniederlage gegen einen Dorfklub im Nieselregen oder ein Spiel gegen den MSV Duisburg im plötzlichen Hagel mitbekommen hat, kann das Marschwegstadion gar nicht fühlen!
Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
Mir bleiben die trostlosen Spiele vor gefühlten 500 Zuschauern in Erinnerung, völlig trostlos nur mit Galgenhumor zu ertragen. Der obligatorische Strohballen hätte eigentlich noch gefehlt.
Im Umkehrschluss habe ich diese Spiele mit tollen Menschen verfolgt, die ich auch alle im Stadion kennen gelernt habe und diese Menschen begleiten mich noch heute, bis auf wenige traurige Ausnahmen (wie Pfeffersteak).
Wir hatten aber (auch wenn nicht oft) Grund zu feiern! Die geile Saison 91/92, der Aufstieg 1997, der Aufstieg 2022 waren so meine Highlights.
Im Umkehrschluss habe ich diese Spiele mit tollen Menschen verfolgt, die ich auch alle im Stadion kennen gelernt habe und diese Menschen begleiten mich noch heute, bis auf wenige traurige Ausnahmen (wie Pfeffersteak).
Wir hatten aber (auch wenn nicht oft) Grund zu feiern! Die geile Saison 91/92, der Aufstieg 1997, der Aufstieg 2022 waren so meine Highlights.
Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie gerne behalten.
"Wo Grenzen verschwinden, fängt die Freiheit an"
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Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
Die könnte man mitnehmen ins neue Stadion.
Zusätzlich natürlich eine Moderne Anzeigetafel dazu.
Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
Könnte man in einen der VIP-Räume hängen als Mahnung woher wir kommen und dass ohne Kohle nix geht.
Gegen jegliche Gewaltaffinität in der Fanszene.
-
Hugo Wrmblfzz
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Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
Ach, wenn wir dann irgendwann so einen Kuriositätenraum haben, mit all möglichem Gedöns, und wir dann sagen können: DAS war bei uns noch TagesgeschäftSchwede hat geschrieben: 14.04.2026 14:18Könnte man in einen der VIP-Räume hängen als Mahnung woher wir kommen und dass ohne Kohle nix geht.
Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
Am Millerntor ist die alte Anzeigetafel ja zw GG und Nord zu bewundernHugo Wrmblfzz hat geschrieben: 14.04.2026 15:01Ach, wenn wir dann irgendwann so einen Kuriositätenraum haben, mit all möglichem Gedöns, und wir dann sagen können: DAS war bei uns noch Tagesgeschäft
Sollte auf jeden bewahrt bleiben. Vllt mit einem legendärem Spielstand. Vllt das 1:2 gg BFC (Niederlage is natürlich unschön), was ja letztlich den letzten Ausschlag fürs neue Stadion gab.
Was ich am Millerntor auch schön finde, ist, dass die alte Anzeigetafel in digitaler Form auf der neuen weiterlebt. Vllt ne Idee fürs neue Stadion. Ne Uhrzeit müsste mit zu. Platz für Gästelogo. Und VFB sollte man dann auch mal ändern.
mit dem Geist von Donnerschwee
Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
Das kann man alles machen, wobei der Gegner auf der MWS-Tafel immer als „Gäste“ bezeichnet wird. Ergo ist die Ergebnisanzeige irrelevant.IckeOL hat geschrieben: 14.04.2026 15:26Am Millerntor ist die alte Anzeigetafel ja zw GG und Nord zu bewundernHugo Wrmblfzz hat geschrieben: 14.04.2026 15:01Ach, wenn wir dann irgendwann so einen Kuriositätenraum haben, mit all möglichem Gedöns, und wir dann sagen können: DAS war bei uns noch TagesgeschäftSchwede hat geschrieben: 14.04.2026 14:18
Könnte man in einen der VIP-Räume hängen als Mahnung woher wir kommen und dass ohne Kohle nix geht..
Sollte auf jeden bewahrt bleiben. Vllt mit einem legendärem Spielstand. Vllt das 1:2 gg BFC (Niederlage is natürlich unschön), was ja letztlich den letzten Ausschlag fürs neue Stadion gab.
Was ich am Millerntor auch schön finde, ist, dass die alte Anzeigetafel in digitaler Form auf der neuen weiterlebt. Vllt ne Idee fürs neue Stadion. Ne Uhrzeit müsste mit zu. Platz für Gästelogo. Und VFB sollte man dann auch mal ändern.
Bitte aber trotzdem eine moderne Anzeigetafeln mit Spielzeit und Bildern von Spielern, wenn die Aufstellung durchgegeben wird etc… Dann muss meine Frau nicht immer die Stoppuhr betätigen…
… Das Feuerwerk hat begonnen! 
- GeistvonDonnerschwee
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Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
91/92 6:1 gegen Osna, was für eine Glückseligkeit nach dem Spiel überall in den VWG Bussen.
Ich habe immerhin noch eine Saison Donnerschwee erlebt, dennoch werde ich den Marschweg etwas vermissen. 36 Jahre sind eine lange Zeit und ich hoffe, dass das Stadion aktiv weiterleben wird so wie ich es mir vorstelle. (Die Sitz und das Licht behalten, die abgesackten Steher weg. Dann ist es eine tolle Anlage für viele Sportarten und man kann immer mal wieder hin.
Ich habe immerhin noch eine Saison Donnerschwee erlebt, dennoch werde ich den Marschweg etwas vermissen. 36 Jahre sind eine lange Zeit und ich hoffe, dass das Stadion aktiv weiterleben wird so wie ich es mir vorstelle. (Die Sitz und das Licht behalten, die abgesackten Steher weg. Dann ist es eine tolle Anlage für viele Sportarten und man kann immer mal wieder hin.
Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
Ich vermisse die alte Holztribüne in Lüneburg. Wenn die Adolf-Jäger-Kampfbahn in Hamburg-Altona tatsächlich bereits nächstes Jahr abgerissen werden sollte, dann werde ich sie vermissen und beiden Stadien werden einen Platz in meinem Herzen haben.
Ich habe auch gute Erinnerungen an die mickrige Schar auf der Gegengeraden des MWS, zu der ich ausgerechnet stieß als der VfB in den Gefilden der Oberliga nur sehr wenig Zuspruch erhielt. Aber mir wird dieses stimmungsfeindliche, luftige Rund keinen Moment fehlen wenn wir dort endlich ausziehen (woran ich keinen Zweifel habe).
Auf nahezu jedes Auswärtsspiel mit 300 Leuten - sei es im Gästeblock zu Drochtersen - freue ich mich bereits am Montag. Im Marschwegstadion kribbelt es aber weder vorher und meistens noch nicht mal mehr wenn ich den Aufgang zur Gegengeraden hochschreite.
Nichts wie weg und den Blick nach vorne gerichtet!
Ich habe auch gute Erinnerungen an die mickrige Schar auf der Gegengeraden des MWS, zu der ich ausgerechnet stieß als der VfB in den Gefilden der Oberliga nur sehr wenig Zuspruch erhielt. Aber mir wird dieses stimmungsfeindliche, luftige Rund keinen Moment fehlen wenn wir dort endlich ausziehen (woran ich keinen Zweifel habe).
Auf nahezu jedes Auswärtsspiel mit 300 Leuten - sei es im Gästeblock zu Drochtersen - freue ich mich bereits am Montag. Im Marschwegstadion kribbelt es aber weder vorher und meistens noch nicht mal mehr wenn ich den Aufgang zur Gegengeraden hochschreite.
Nichts wie weg und den Blick nach vorne gerichtet!
Gegen jegliche Gewaltaffinität in der Fanszene.
Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
Ja, der Adolf-Jäger-Kampfbahn (allein schon der Bergriff „Kampfbahn“ anstatt „Arena“wärmt mir das Herz) werde ich auch ein ehrenvolles Gedenken bewahren. Und fa fällt mit auch gleich noch das „Zollinland“ in Bremerhaven ein.
„Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“
(Albert Camus)
(Albert Camus)
Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
Wer viele Jahr(zehnt)e wie ich in der Hölle des Nordens zugebracht hat, wird retrospektiv dem Marschwegstadion nicht allzuviel abgewinnen können. Dennoch bleibt die Saison 91/92 im Marschweg dauerhaft in Erinnerung. Hin und wieder war ich im Marschweg auch mal ganz glücklich darüber, unter dem Tribünendach halbwegs trocken zu sitzen.
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Blaue Elise
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Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
Ändert mal wer den Threadtitel in 35 Jahre!
Die haben mich als Aushilfe eingestellt, ich bin da die kleinste Nummer und Heinz Wäscher guckt mich mit dem Arsch nicht an! (Peter Schlönzke)
Gegen den modernen Fangesang!
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TAZZCLOPPENBURG
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Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
WahnsinnDino hat geschrieben: 09.04.2021 19:36 Kanzler for Flutlicht!
Oder noch besser:
Kanzler for Donnerschwee reloaded!
Politik machen bedeutet Richtung vorgeben! Entscheidungen durchsetzen. Projekte realisieren.
Nur der VfB!!!
Re: 30 Jahre Heimspielstätte Marschwegstadion
Ersterer gehört für mich zum VfB wie das MarschwegstadionSchwede hat geschrieben: 13.04.2026 17:14 Zwei Sachen muss ich ihm austreiben: diesen Satz und den "Ruhrgebiets-Song".![]()
Von Zweiteren hatte ich lange keinen Ohrwurm mehr. Jetzt war‘s wieder soweit, danke

