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Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 25.01.2022 21:05
von Dino
jayjay hat geschrieben: 25.01.2022 15:34 Don't pay the ferryman.
Meine Meinung
Don‘t even ask the price …

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 25.01.2022 22:25
von jayjay
Dino hat geschrieben: 25.01.2022 21:05
jayjay hat geschrieben: 25.01.2022 15:34 Don't pay the ferryman.
Meine Meinung
Don‘t even ask the price …
:mrgreen:

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 26.01.2022 07:12
von Roberto
Zahle weiterhin 12 € im Monat für durchschnittlich drei Stunden am Tag

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 26.01.2022 20:51
von MarS
https://www.theguardian.com/football/20 ... in-the-sea

Entwarnung! Bei der Verdoppelung von Weltmeisterschaften geht es gar nicht um Geld, sondern darum, Menschenleben zu retten. Puh, danke FIFA!

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 04.03.2022 18:35
von Fan_von_Ingo_Lemcke
China stellt Berichterstattung über Premier League ein

Weil die Premier League mehrere Solidaritätsaktionen mit der Ukraine plant, unter anderem auf Werbebanden, wird China die Berichterstattung über die englische Topliga und sämtliche Übertragungen am Wochenende wahrscheinlich einstellen. Wie "The Athletic" und die "BBC" berichtet, wurde die Premier League von ihren chinesischen Rechteinhabern informiert, dass sie zwischen dem 5. und 7. März keine Spiele übertragen. China gilt als Verbündeter Russlands, das die Ukraine vor einer Woche angegriffen hatte.


https://www.kicker.de/621761853501d0d34 ... liveticker

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 04.03.2022 23:53
von Johann Ohneland
Fan_von_Ingo_Lemcke hat geschrieben: 04.03.2022 18:35 China stellt Berichterstattung über Premier League ein

Weil die Premier League mehrere Solidaritätsaktionen mit der Ukraine plant, unter anderem auf Werbebanden, wird China die Berichterstattung über die englische Topliga und sämtliche Übertragungen am Wochenende wahrscheinlich einstellen. Wie "The Athletic" und die "BBC" berichtet, wurde die Premier League von ihren chinesischen Rechteinhabern informiert, dass sie zwischen dem 5. und 7. März keine Spiele übertragen. China gilt als Verbündeter Russlands, das die Ukraine vor einer Woche angegriffen hatte.


https://www.kicker.de/621761853501d0d34 ... liveticker
Die haben wahrscheinlich v.a. kein Bock darauf, dass sich irgendeiner der Untertanen denken könnte, dass das mit dem Widerstand doch ne ganz gute Sache sein könnte.

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 05.03.2022 08:05
von Ganja
Meine chinesischen Freunde glauben, dass da auch ganz genau hin geguckt wird um zu entscheiden ob Taiwan als nächstes dran sein könnte. Da wäre es wirklich ungünstig, wenn die eigene Bevölkerung zu kritisch wird.

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 05.03.2022 12:59
von Hulle
Meine chinesischen Freunde haben schon gleich nach der "Wahl" von Xi Jingping gesagt, dass jetzt schwere Zeiten anbrechen. :(

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 05.03.2022 17:09
von Dino
Schalke 04 hat nach der Trennung vom langjährigen Sponsor Gazprom recht schnell einen neuen Hauptsponsor gefunden. Er heißt Vivawest und ist ein großes Wohnungsunternehmen. Hauptgesellschafter von Vivawest ist die Ruhrkohle-Stiftung, die die Aufgabe hat, die „Ewigkeits“-Folgelasten des Steinkohle-Bergbaus zu finanzieren. Diese Stiftung hält etliche nennenswerte Unternehmensbeteiligungen, um aus den Beteiligungserlösen ihre finanziellen Verpflichtungen zu bestreiten. An der Vivawest hält die Ruhrkohle-Stiftung etwa 40% der Anteile.Als weiterer Großaktionär der Vivawest ist die IG Bergbau, Energie und Chemie zu nennen, die etwas mehr als 25% der Anteile hält. Letztlich zahlen jetzt die Mieter der Vivawest für Schalke 04..

Man darf wohl davon ausgehen, dass die Entscheidung der Vivawest, Hauptsponsor von Schalke 04 zu werden, in erster Linie politischem Einfluss geschuldet ist, der über die Ruhrkohle-Stiftung ausgeübt wurde. Rein werbetechnisch macht es ja nicht unbedingt viel Sinn, den Namen eines Immobilienunternehmens groß he rauszustellen.
Auch beim gewesenen Hauptsponsor Gazprom dürften in erster Linie politische Interessen für das Engagement bei Schalke maßgeblich gewesen sein. Gazprom liefert derzeit zwar rd. 55% des in Deutschland verbrauchten Gases, ist aber kein Direktlieferant für gewerbliche oder private Endverbraucher und war das auch nie.

Mal etwas naiv nachgefragt: Wenn es aus Gründen politischen und/oder moralischen Anstands nicht mehr angeht, Gazprom als Sponsor eines Fußballklubs zu dulden, wie verhält es sich dann damit, dass gegenwärtig unverändert weiterhin Gas bei dieser Firma gekauft (und auch an sie bezahlt) wird? Verstehe ich da etwas nicht richtig?

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 05.03.2022 21:32
von Celtic
Dino hat geschrieben: 05.03.2022 17:09 Schalke 04 hat nach der Trennung vom langjährigen Sponsor Gazprom recht schnell einen neuen Hauptsponsor gefunden. Er heißt Vivawest und ist ein großes Wohnungsunternehmen. Hauptgesellschafter von Vivawest ist die Ruhrkohle-Stiftung, die die Aufgabe hat, die „Ewigkeits“-Folgelasten des Steinkohle-Bergbaus zu finanzieren. Diese Stiftung hält etliche nennenswerte Unternehmensbeteiligungen, um aus den Beteiligungserlösen ihre finanziellen Verpflichtungen zu bestreiten. An der Vivawest hält die Ruhrkohle-Stiftung etwa 40% der Anteile.Als weiterer Großaktionär der Vivawest ist die IG Bergbau, Energie und Chemie zu nennen, die etwas mehr als 25% der Anteile hält. Letztlich zahlen jetzt die Mieter der Vivawest für Schalke 04..

Man darf wohl davon ausgehen, dass die Entscheidung der Vivawest, Hauptsponsor von Schalke 04 zu werden, in erster Linie politischem Einfluss geschuldet ist, der über die Ruhrkohle-Stiftung ausgeübt wurde. Rein werbetechnisch macht es ja nicht unbedingt viel Sinn, den Namen eines Immobilienunternehmens groß he rauszustellen.
Auch beim gewesenen Hauptsponsor Gazprom dürften in erster Linie politische Interessen für das Engagement bei Schalke maßgeblich gewesen sein. Gazprom liefert derzeit zwar rd. 55% des in Deutschland verbrauchten Gases, ist aber kein Direktlieferant für gewerbliche oder private Endverbraucher und war das auch nie.

Mal etwas naiv nachgefragt: Wenn es aus Gründen politischen und/oder moralischen Anstands nicht mehr angeht, Gazprom als Sponsor eines Fußballklubs zu dulden, wie verhält es sich dann damit, dass gegenwärtig unverändert weiterhin Gas bei dieser Firma gekauft (und auch an sie bezahlt) wird? Verstehe ich da etwas nicht richtig?
Weil unter anderem Deutschland und vor allem Deutschland sich bei seinen notwendigen Importen von Russland sehr abhängig gemacht hat - wie Du schom richtig festgestelllt hat: 55 % Anteil !! Eine Folge der m.M. nach seit Jahren komplett naiven politischen Ansicht, das Wandel durch Handel auf Dauer Garant für Frieden und Freiheit ist. Mit Autokraten und Despoten macht man keine Geschäfte.. PUNKT !
JETZT kapiert man es endlich, doch noch versucht man händerringend und etwas verzweifelt, die Lücken zu schliessen, die entsteht, wenn man die Abnahme von Gas, Erdöl und Kohle aus Russland beendet. Moralisch ist das ein MUSS: jeder Tag spült 600 MIO in Putins Kriegskasse (Europa gesamt). Das ist ja auch der Grund, warum nicht alle SWIFT Kanäle geschlossen wurden.
Letztendlich das gleiche moralische Problem, wie bei der Frage, ob man nicht die Russen per NATO aus der Ukraine herausprügeln muss - sind wir auch bereit, die Folgen wirklich zu tragen ?

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 07.03.2022 10:29
von Dino
Natürlich sind wir nicht bereit die Folgen eines Versuchs zu tragen, „die Russen mit der NATO aus der Ukraine herauszuprügel“; und das aus guten Gründen. Dazu fehlt (wohl nicht nur) mir die Lust am Untergang.

„Keine Geschäfte mit Diktatoren“, leicht geschrieben, es würde aber den Verzicht auf ein Leben bedeuten, wie wir es kennen und leben (Handys, Rechner, Mobilität, Energiewende, …) und die Welt dennoch nicht sicherer unf friedlicher machen. Politische Mehrheiten dafür wären ohnehin eine Illusion

Es ist (auch uns selbst gegenüber) unehrlich, überzogen moralische) Positionen einzunehmen. Mehr Ehrlichkeit und Realismus könnten weitaus eher helfen.

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 07.03.2022 20:05
von Celtic
Ich finde es nicht überzogen moralisch, wenn man sich mal ernsthaft Gedanken darüber macht, ob Zusammenarbeit mit Diktatoren zukünftig eingestellt oder zumindest auf ein Minimum reduziert wird.
Man kann doch nicht auf der einen Seite die Zustände in Ländern wie Russland, China, Syrien, Katar usw fast tagtäglich anprangern, auf der anderen Seite aber freundlich Hände schütteln und sportliche Großereignisse dort stattfinden lassen, fette Werbeeinnahmen generieren und seinen Wohlstand auf dem Rücken der Freiheit aufbauen - DAS nenn ich unmoralisch, unehrlich und beschämend.
Jede Diktatur hält sich auf Dauer nur dadurch, das man sie unter dem Deckmäntelchen unseres Wohlstands über Wasser hält. EHRLICH wäre, wenn sich jeder einmal hinterfragt, ob wir all das, was wir durch solche Art von Zusammenarbeit erhalten, wirklich in der Form brauchen oder doch lieber auf einen kleinen Prozentsatz Wohlstand verzichten. Ausserdem würde es einen zwingen, über andere Wege nachzudenken, wie eir Probleme lösen könnten - siehe Energiebedarf: offensichtlich MUSS man nicht mit Despoten zusammenarbeiten, um seinen Energebedarf zu decken - es mag ungemütlicher sein oder anstrengender und auch vielleicht den ein oder anderen nerven, aber ich höre mir lieber Geheule über zB ach so nervige Windräder an, als das einschlagen von Raketen und Bomben während TV Übertragungen aus der Ukraine !

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 07.03.2022 20:21
von Lyrico
Bei China wird die Sache mit der Abhängigkeit aber nochmal eine Nummer größer. Wo man auf vieles aus Russland verzichten oder es (wenn auch teurer) woanders her beziehen kann, ist China inzwischen in so vielen Bereichen groß im Markt, dass viele Bereiche ohne Produkte aus Chine gar nicht laufen würden.

Das wären definitiv mehr als ein paar Prozent Wohlstand. Inhaltlich hast du aber recht bezüglich der Doppelmoral.

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 07.03.2022 21:11
von Ganja
Celtic hat geschrieben: 07.03.2022 20:05 Ich finde es nicht überzogen moralisch, wenn man sich mal ernsthaft Gedanken darüber macht, ob Zusammenarbeit mit Diktatoren zukünftig eingestellt oder zumindest auf ein Minimum reduziert wird.
Man kann doch nicht auf der einen Seite die Zustände in Ländern wie Russland, China, Syrien, Katar usw fast tagtäglich anprangern, auf der anderen Seite aber freundlich Hände schütteln und sportliche Großereignisse dort stattfinden lassen, fette Werbeeinnahmen generieren und seinen Wohlstand auf dem Rücken der Freiheit aufbauen - DAS nenn ich unmoralisch, unehrlich und beschämend.
Jede Diktatur hält sich auf Dauer nur dadurch, das man sie unter dem Deckmäntelchen unseres Wohlstands über Wasser hält. EHRLICH wäre, wenn sich jeder einmal hinterfragt, ob wir all das, was wir durch solche Art von Zusammenarbeit erhalten, wirklich in der Form brauchen oder doch lieber auf einen kleinen Prozentsatz Wohlstand verzichten. Ausserdem würde es einen zwingen, über andere Wege nachzudenken, wie eir Probleme lösen könnten - siehe Energiebedarf: offensichtlich MUSS man nicht mit Despoten zusammenarbeiten, um seinen Energebedarf zu decken - es mag ungemütlicher sein oder anstrengender und auch vielleicht den ein oder anderen nerven, aber ich höre mir lieber Geheule über zB ach so nervige Windräder an, als das einschlagen von Raketen und Bomben während TV Übertragungen aus der Ukraine !
Hat nicht mehr viel mit Fussball zu tun, aber sei's drum. Hier mal ein paar Zahlen dazu: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/sp ... e-101.html
Mit doppeltem Oelpreis und ordentlich Verzicht koennte man ohne Russland auskommen. Wenn man Iran ins Boot holt. Bald 5DM/Liter ohne das die Gruenen gross dran rum gedreht haetten.
Der Umstand, dass E10 mittlerweile teils guenstiger als Diesel ist, zeigt mMn den Weg an. Mein Bruder, seit einer Weile mit Solarzellen auf dem Dach, die den Eigenbedarf decken und in Zukunft auch zumindest teilweise das Auto aufladen werden, hats wohl mal wieder richtig gemacht.

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 10.03.2022 12:20
von der neue cody
Chelsea are banned from selling home and away tickets for matches and will be given thousands of empty seats after sanctions
https://mediianews.com/2022/03/10/chels ... sanctions/

außerdem können sie keine neuen spieler verpflichten, den verein nicht verkaiufen und dürfen pro spiel offenbar höchstens 20.000 pfund an reisekosten ausgeben. früher hat die fifa einen verband sanktioniert, wenn sich die politik zu sehr in den fußball eingemischt hat,

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 20.04.2022 22:12
von Feuerlein
Wie tief steckten deutsche Spielerberater im belgischen Skandalklub Royal Excel Mouscron? Ein neues Dokument der Lizenzierungskommission des nationalen Verbandes schreibt auch Agenten aus der Bundesrepublik eine prägende Rolle zu.

Lesen Sie hier die vollständige Meldung: https://www.kicker.de/898984/artikel/ne ... ins-nichts

Huihuihui spannende Geschichte

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 20.04.2022 22:57
von Dino
Wo extrem viel und vielfach leicht zu verdienendes Geld im Spiel ist, da wird zumeist auch reichlich gezockt und gewaltig betrogen.
Dass es Clubs gibt, die in finanzieller Abhängigkeit von „Beratern“ stehen, nicht nur in Belgien, ist kein Geheimnis. Diese Clubs werden dann für dubiose Geschäftspraktiken benutzt.
Im Allgemeinen hält sich aber das Interesse der nationalen Fussball- und Ligaverbände an der Aufklärung solcher Machenschaften sehr in Grenzen. Die vielbeschworenen Selbstreinigungskräfte des Sports sind hier ebenso unzureichend wie etwa beim Thema Doping.

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 01.05.2022 18:43
von Ganja
Danke, Freiburg - keine DFB Pokal Freundschaftsschals mit RedBull.
https://www.kicker.de/vor-pokalfinale-g ... 66/artikel

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 01.05.2022 20:00
von Dino
Ganja hat geschrieben: 01.05.2022 18:43 Danke, Freiburg - keine DFB Pokal Freundschaftsschals mit RedBull.
https://www.kicker.de/vor-pokalfinale-g ... 66/artikel
Das finde ich auch absolut richtig von den Freiburgern.
Man muss nun wirklich nicht jeden Mist auch noch mittragen und mit Harmoniesauce verkleistern.

Re: Geschäftsfeld Fußball

Verfasst: 03.05.2022 11:24
von AufstiegVfB
Maximilian Arnold wird am 9. Mai in Barsinghausen als „Niedersachsens „Fußballer des Jahres 2021“ geehrt

Maximilian Arnold, Mittelfeld-Ass des VfL Wolfsburg, wird am Montag, 9. Mai, im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen als „Niedersachsens Fußballer des Jahres 2021“ ausgezeichnet. Die Ehrungsveranstaltung beginnt um 10.30 Uhr mit einem Empfang. Neben einem Pokal erhält der 27-Jährige den „Goldenen Schuh“ der Firma adidas sowie einen Scheck in Höhe von 500 Euro, der zweckgebunden für die Jugendarbeit eines von ihm zu benennenden Vereins ist.
Die Auszeichnung nehmen der Vorsitzende des Vereins Niedersächsische Sportpresse, Hans-Joachim Zwingmann, und NFV-Präsident Günter Distelrath vor. Die Laudatio auf den neuen Preisträger - es ist der 31. in dem seit 1991 ausgeschriebenen Wettbewerb - wird die Sportreporterin und Dokumentarfilmerin Inka Blumensaat halten.
Maximilian Arnold setzte sich bei der Abstimmung für die Saison 2020/21 unter Niedersachsens Sportjournalistinnen und Sportjournalisten mit 44,83 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen die drei übrigen Vorschläge Lena Gößling (damals VfL Wolfsburg), Michael Esser (damals Hannover 96) und Eric Domaschke (SV Meppen) durch.
„Gerne hätten wir Maximilian Arnold schon viel früher geehrt. Leider war dies angesichts der pandemischen Lage und den daraus resultierenden Bestimmungen bis zum März dieses Jahres nicht in der Form möglich, die wir als angemessen empfinden“, erklärte NFV-Präsident Günter Distelrath zum Grund, warum die Auszeichnung erst zum jetzigen Zeitpunkt erfolgt.
Traditionell wird Niedersachsens „Fußballer*in des Jahres“ anlässlich einer feierlichen Präsenzveranstaltung in Barsinghausen ausgezeichnet. Einzige Ausnahmen waren Jan Simak (2002), Fredi Bobic (2003) und Pernille Harder (2020).
Bereits seit 1991 kürt der Niedersächsische Fußballverband (NFV) nun schon „Niedersachsens Fußballer*in des Jahres“. War die Abstimmung zunächst eine Publikumswahl, so sind seit 2007 ausschließlich die Sportjournalisten aus Niedersachsen stimmberechtigt. Zusammen mit dem Verein Niedersächsische Sportpresse ruft der NFV seitdem jährlich zur Wahl auf. Langjähriger Wettbewerbspartner war die AOK Niedersachsen.