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Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 12:58
von TAZZCLOPPENBURG
elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 12:48 Ich kann schon verstehen, dass manche meine Sicht als zu kritisch empfinden. Das ist vielleicht auch berufsbedingt – ich komme aus dem Controlling und schaue eben nicht nur auf Wünsche, sondern auch auf Zahlen, Risiken und Realitäten. Aber meine Kollegen sind zum Teil auch von mir genervt, da "ABER" bei mir sehr oft vorkommt.

Was ich aber ehrlich gesagt schwierig finde: Sobald man berechtigte Fragen stellt, wird man sofort in irgendeine Ecke gestellt. Dabei sollte es gerade bei so einem Thema doch möglich sein, offen und ehrlich zu diskutieren.

Ich halte mich aus vielen Social-Media-Diskussionen bewusst raus, weil dort die Stimmung mittlerweile oft komplett vergiftet ist. Da gibt es nur noch zwei Lager: entweder blind dafür oder kategorisch dagegen. Grautöne sind offenbar nicht mehr erlaubt.

Aber genau diese Grautöne braucht es doch. Jeder, der den VfB seit Jahren verfolgt, weiß, welche Baustellen und Herausforderungen dieser Verein in den letzten 15 bis 20 Jahren hatte. Und jeder, der sich auch nur ein bisschen mit Fußball beschäftigt, weiß, dass dieser Markt wirtschaftlich völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Gehälter steigen, Anforderungen steigen, Kosten steigen – und der Druck wird immer größer. Selbst deutlich größere Standorte müssen jedes Jahr kämpfen, um wirtschaftlich mitzuhalten.

Wir leben nun mal auch nicht in einer Region, in der das Geld und die Sponsoren an jeder Ecke liegen. Der Wettbewerb ist härter, die Möglichkeiten sind begrenzter. Das kann man bedauern, aber man kann es nicht einfach wegdiskutieren.

Natürlich darf man sich ein neues Stadion wünschen. Das tun viele, und das ist auch absolut nachvollziehbar. Aber Wunschdenken ersetzt keine wirtschaftliche Vernunft. Und genau da würde ich mir in der ganzen Debatte deutlich mehr Ehrlichkeit und vor allem mehr Realismus wünschen.

Denn am Ende bringt das schönste Stadion nichts, wenn die Belastung dafür dauerhaft zu groß ist. Dann redet man sich heute etwas schön, wofür man morgen die Rechnung präsentiert bekommt.

naja Fakt wird sein der VfB wird die Miete zahlen können....vielleicht steigt ja auch der GVO Oldenburg in die Bundesliga demnächst auf dann wären Sie der neue Ankermiete. Vielleicht ist der VfB in 20 Jahren in der Kreisklasse, vielleicht aber auch in der Bundesliga.....
Das sind doch jetzt alles Dinge wer weiß was in 3 in 5 oder in 10 Jahren ist?Der VfB Oldenburg besteht seit 1897 er ist immer noch da, trotz hohen Mieten im Ausweichstadion und Flutlicht im MWS - ich verstehe die Frage einfach nicht?

mal Optimismus versprühen das ist wunderschön! Besonders in der heutigen zeit! vielleicht hilft das auch bei der Arbeit:-) ohne "ABER"

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 13:11
von elrosso
Dieses dauernde Getue, als dürfe man beim VfB keine unangenehmen Fragen stellen, ist wirklich anstrengend. Als wäre jede Kritik schon Verrat am Verein. Dabei zeigt die eigene Geschichte doch ziemlich klar, dass Blindflug und Wunschdenken noch nie ein tragfähiges Konzept waren.

Der VfB stand um 2000 laut kicker so schlecht da, dass 300.000 D-Mark fehlten, ein Insolvenzverfahren drohte und sogar die Auflösung des Klubs im Raum stand. Wer heute so tut, als wären wirtschaftliche Sorgen völlig aus der Luft gegriffen, ignoriert entweder die Vereinsgeschichte oder will sie bewusst nicht sehen.

Dann wird immer so getan, als müsse man nur fest genug an große Pläne glauben und schon regelt sich der Rest von allein. Nein, tut er nicht. Der VfB ist 2022 in die 3. Liga aufgestiegen und 2023 direkt wieder abgestiegen. Das ist kein Beleg für nachhaltige Stabilität, sondern eher dafür, wie schwer sich dieser Verein seit Jahren tut, sportlichen Erfolg auch dauerhaft zu halten.

Und auch wirtschaftlich ist doch nicht plötzlich alles rosarot. Die VfB Oldenburg Fußball GmbH hat 2025 selbst für 2023/24 einen kumulierten Jahresfehlbetrag von 45 TEUR genannt und zugleich erklärt, dass Gesellschafterbeiträge als Kapitalrücklage eingebracht werden. Auch das ist nun wirklich kein Zeichen dafür, dass man sich um wirtschaftliche Tragfähigkeit keinerlei Gedanken machen müsste.

Dazu kommt das Stadionthema: Geschäftsführer Weinberg hat selbst gesagt, dass der VfB ohne die neue Perspektive keine Lizenz für die 3. Liga bekommen hätte, weil das Marschwegstadion die Anforderungen nach Ablauf der Übergangsfrist nicht mehr erfüllt hätte. Das Problem ist also nicht „herbeigeredet“, sondern seit Jahren real.

Genau deshalb wirkt dieses reflexhafte Schwarz-Weiß-Denken so absurd. Man kann sich ein Stadion wünschen. Man kann hoffen. Man kann träumen. Aber man sollte wenigstens noch den Mut haben, Realität und Risiko auszusprechen. Alles andere ist keine Vereinstreue, sondern Verdrängung.

Die finanziellen Herausforderungen sind heutzutage einfach noch größer als damals. Werder Bremen macht es vor wie schwierig es heutzutage ist und mir fehlt halt einfach etwas die Transparenz vom VfB. Was kostet denn eventuell ein Steher? Was kostet ein normaler Sitzplatz? Wer jetzt sagt diese Fragen sind noch zu früh, der täuscht sich. All das muss man jetzt schon einplanen damit man dann sagen kann, man traue sich das als Ankermieter zu. Wie gesagt, es geht nicht nur um das Stadion sondern auch um die Räumlichkeiten (knapp 600? Quadratmeter/15,-/qm) die dauerhaft gemietet werden sollen. Die Rede ist von 20 Mitarbeitern (heute 7?) und wir diskutieren hier im Forum warum es keine wirkliche Pressearbeit gibt? Die Struktur ist noch sehr überschaubar und ich habe Angst dass man sich übernimmt. Wie gesagt, einfach mal ehrlich machen.

Und bitte jetzt nicht wieder diese Endlosschleife ich sei von der BI! Nein bin ich nicht!

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 13:15
von TAZZCLOPPENBURG
elrosso ich nehme gerne Kritik an, aber jetzt WIRKLICH von 2000 zu sprechen, das Ding ist 26 JAHRE her und wir haben in der Zeit danach einen sehr soliden VfB Oldenburg erlebt mit einem 3 Liga Aufstieg, daran sehe ich das Sie allerdings, die Strukturen und ENTWICKLUNG des Vereins nicht bemerkt haben!

aber gut lassen wir das so, der eine hat seine Meinung und der andere auch. Ich hab MEINE!
Es nervt im übrigen auch immer wieder was zu suchen, immer wieder...das doch nicht gut für die Pumpe!
Ohnehin ist der VfB Oldenburg ANKERMIETER ja, aber das Stadion wird für Oldenburg Für alle gebaut so könnte man es auch aufassen!

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 13:23
von VfB-62
elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Dieses dauernde Getue, als dürfe man beim VfB keine unangenehmen Fragen stellen, ist wirklich anstrengend. Als wäre jede Kritik schon Verrat am Verein. Dabei zeigt die eigene Geschichte doch ziemlich klar, dass Blindflug und Wunschdenken noch nie ein tragfähiges Konzept waren.

Der VfB stand um 2000 laut kicker so schlecht da, dass 300.000 D-Mark fehlten, ein Insolvenzverfahren drohte und sogar die Auflösung des Klubs im Raum stand. Wer heute so tut, als wären wirtschaftliche Sorgen völlig aus der Luft gegriffen, ignoriert entweder die Vereinsgeschichte oder will sie bewusst nicht sehen.

Dann wird immer so getan, als müsse man nur fest genug an große Pläne glauben und schon regelt sich der Rest von allein. Nein, tut er nicht. Der VfB ist 2022 in die 3. Liga aufgestiegen und 2023 direkt wieder abgestiegen. Das ist kein Beleg für nachhaltige Stabilität, sondern eher dafür, wie schwer sich dieser Verein seit Jahren tut, sportlichen Erfolg auch dauerhaft zu halten.

Und auch wirtschaftlich ist doch nicht plötzlich alles rosarot. Die VfB Oldenburg Fußball GmbH hat 2025 selbst für 2023/24 einen kumulierten Jahresfehlbetrag von 45 TEUR genannt und zugleich erklärt, dass Gesellschafterbeiträge als Kapitalrücklage eingebracht werden. Auch das ist nun wirklich kein Zeichen dafür, dass man sich um wirtschaftliche Tragfähigkeit keinerlei Gedanken machen müsste.

Dazu kommt das Stadionthema: Geschäftsführer Weinberg hat selbst gesagt, dass der VfB ohne die neue Perspektive keine Lizenz für die 3. Liga bekommen hätte, weil das Marschwegstadion die Anforderungen nach Ablauf der Übergangsfrist nicht mehr erfüllt hätte. Das Problem ist also nicht „herbeigeredet“, sondern seit Jahren real.

Genau deshalb wirkt dieses reflexhafte Schwarz-Weiß-Denken so absurd. Man kann sich ein Stadion wünschen. Man kann hoffen. Man kann träumen. Aber man sollte wenigstens noch den Mut haben, Realität und Risiko auszusprechen. Alles andere ist keine Vereinstreue, sondern Verdrängung.

Die finanziellen Herausforderungen sind heutzutage einfach noch größer als damals. Werder Bremen macht es vor wie schwierig es heutzutage ist und mir fehlt halt einfach etwas die Transparenz vom VfB. Was kostet denn eventuell ein Steher? Was kostet ein normaler Sitzplatz? Wer jetzt sagt diese Fragen sind noch zu früh, der täuscht sich. All das muss man jetzt schon einplanen damit man dann sagen kann, man traue sich das als Ankermieter zu. Wie gesagt, es geht nicht nur um das Stadion sondern auch um die Räumlichkeiten (knapp 600? Quadratmeter/15,-/qm) die dauerhaft gemietet werden sollen. Die Rede ist von 20 Mitarbeitern (heute 7?) und wir diskutieren hier im Forum warum es keine wirkliche Pressearbeit gibt? Die Struktur ist noch sehr überschaubar und ich habe Angst dass man sich übernimmt. Wie gesagt, einfach mal ehrlich machen.

Und bitte jetzt nicht wieder diese Endlosschleife ich sei von der BI! Nein bin ich nicht!
Ich halte Deine Argumente durchaus für diskussionsfähig. Es sind Themen, über die sich letztendlich jeder ambitionierte Regionalligist Gedanken machen muss. Eine Perspektive, um in Oldenburg ggf.dauerhaft Profifußball (3. Liga aufwärts) Realität werden zu lassen, ist aber zwangsnotwendig eben der Bau eines Stadions, welches vom DFB im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens abgenickt werden kann.

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 13:31
von TAZZCLOPPENBURG
VfB-62 hat geschrieben: 27.03.2026 13:23
elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Dieses dauernde Getue, als dürfe man beim VfB keine unangenehmen Fragen stellen, ist wirklich anstrengend. Als wäre jede Kritik schon Verrat am Verein. Dabei zeigt die eigene Geschichte doch ziemlich klar, dass Blindflug und Wunschdenken noch nie ein tragfähiges Konzept waren.

Der VfB stand um 2000 laut kicker so schlecht da, dass 300.000 D-Mark fehlten, ein Insolvenzverfahren drohte und sogar die Auflösung des Klubs im Raum stand. Wer heute so tut, als wären wirtschaftliche Sorgen völlig aus der Luft gegriffen, ignoriert entweder die Vereinsgeschichte oder will sie bewusst nicht sehen.

Dann wird immer so getan, als müsse man nur fest genug an große Pläne glauben und schon regelt sich der Rest von allein. Nein, tut er nicht. Der VfB ist 2022 in die 3. Liga aufgestiegen und 2023 direkt wieder abgestiegen. Das ist kein Beleg für nachhaltige Stabilität, sondern eher dafür, wie schwer sich dieser Verein seit Jahren tut, sportlichen Erfolg auch dauerhaft zu halten.

Und auch wirtschaftlich ist doch nicht plötzlich alles rosarot. Die VfB Oldenburg Fußball GmbH hat 2025 selbst für 2023/24 einen kumulierten Jahresfehlbetrag von 45 TEUR genannt und zugleich erklärt, dass Gesellschafterbeiträge als Kapitalrücklage eingebracht werden. Auch das ist nun wirklich kein Zeichen dafür, dass man sich um wirtschaftliche Tragfähigkeit keinerlei Gedanken machen müsste.

Dazu kommt das Stadionthema: Geschäftsführer Weinberg hat selbst gesagt, dass der VfB ohne die neue Perspektive keine Lizenz für die 3. Liga bekommen hätte, weil das Marschwegstadion die Anforderungen nach Ablauf der Übergangsfrist nicht mehr erfüllt hätte. Das Problem ist also nicht „herbeigeredet“, sondern seit Jahren real.

Genau deshalb wirkt dieses reflexhafte Schwarz-Weiß-Denken so absurd. Man kann sich ein Stadion wünschen. Man kann hoffen. Man kann träumen. Aber man sollte wenigstens noch den Mut haben, Realität und Risiko auszusprechen. Alles andere ist keine Vereinstreue, sondern Verdrängung.

Die finanziellen Herausforderungen sind heutzutage einfach noch größer als damals. Werder Bremen macht es vor wie schwierig es heutzutage ist und mir fehlt halt einfach etwas die Transparenz vom VfB. Was kostet denn eventuell ein Steher? Was kostet ein normaler Sitzplatz? Wer jetzt sagt diese Fragen sind noch zu früh, der täuscht sich. All das muss man jetzt schon einplanen damit man dann sagen kann, man traue sich das als Ankermieter zu. Wie gesagt, es geht nicht nur um das Stadion sondern auch um die Räumlichkeiten (knapp 600? Quadratmeter/15,-/qm) die dauerhaft gemietet werden sollen. Die Rede ist von 20 Mitarbeitern (heute 7?) und wir diskutieren hier im Forum warum es keine wirkliche Pressearbeit gibt? Die Struktur ist noch sehr überschaubar und ich habe Angst dass man sich übernimmt. Wie gesagt, einfach mal ehrlich machen.

Und bitte jetzt nicht wieder diese Endlosschleife ich sei von der BI! Nein bin ich nicht!
Ich halte Deine Argumente durchaus für diskussionsfähig. Es sind Themen, über die sich letztendlich jeder ambitionierte Regionalligist Gedanken machen muss. Eine Perspektive, um in Oldenburg ggf.dauerhaft Profifußball (3. Liga aufwärts) Realität werden zu lassen, ist aber zwangsnotwendig eben der Bau eines Stadions, welches vom DFB im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens abgenickt werden kann.
Ach ich weiß nicht das ist mir alles aktuell viel zu schwarzgemalt, wenn man überlegt bei welchen Punkt wir sind?
Meint ihr nicht, wenn der VfB das nicht bezahlen könnte wäre die Stadt schon anders an die Sache gegangen?
Wir sind schon beim Punkt 13.04. Bauplanung bzw. 01.06. Vergabeverfahren und jetzt wird plötzlich darüber geredet ob der VfB sich die Miete leisten kann?
Das finde ich dann doch echt sehr "komisch" die Stadt ist zu 100 Prozent mit dem VfB im Austausch! Darüber sollten wir uns nun wirklich keine Gedanken machen, die Stadt und der VfB machen große Arbeit diesbezüglich!
Das ist meine Meinung!

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 14:14
von blue&white
Ich bin auch schon sehr lange (53 Jahre) eng am VfB und dieser Verein liegt mir sehr am Herzen, besonders auch im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung/Aufstellung in Richtung 3. Liga/ Professionalisierung. Da gibt es für mich und viele Andere (sicher nicht "Schönredner") definitiv nur die Chance über dieses neue Stadion - mehr Zuschauer, mehr (potente) Sponsoren, dadurch bessere Spieler = bessere Rahmenbedingungen, um aufsteigen zu können und noch wichtiger sich in der 3.Liga etablieren zu können. Ohne Stadion wird es auf Dauer keinen ambitionierten Fußball in Oldenburg geben können, bzw. wird dieser in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Der jetzige Zeitpunkt deines (aus deiner Sicht vielleicht gerechtfertigten) Bedenkenträgertums nun auf der Ziellinie im Stadionplanungsprozesses erschließt sich aus meiner Sicht nicht - und welche Intention verfolgts du? Alles nochmal überdenken und das Projekt einstampfen (wie es tatsächlich ja die BI, die Grünen und Sander/Finke fordern)? Außerdem wurden und werden ja nun in vergleichbaren Städten Deutschlands auch Fußballstadien errichtet, um dem hierzulande (auch in Oldenburg) starken Bürgerinteresse Fußball gerecht zu werden und wir wollen Oberzentrum sein und sollten, so wie den Basketball und Damenhandball, auch den Fußball auf die Landkarte bringen. Wie überall, könnte es natürlich auch beim VfB mal finanziell knapp werden bzgl. der aufzubringenden Kosten, genauso wie aber bei allen anderen defizitären Einrichtungen einer Stadt aus dem Kultur- und Spaßbereich, welche ja auch mit deutlich höheren jährlichen Bezuschussungen seitens der Stadt (zu Recht) am Leben gehalten werden. Manchmal muss man Schwarz oder Weiß / Ja oder Nein denken, bzw. handeln, da hilft Grau nicht weiter - Zum Thema Stadion: Aus meiner (und vieler, vieler Anderer) Sicht ein glasklares Ja/Pro!

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 14:23
von TAZZCLOPPENBURG
blue&white hat geschrieben: 27.03.2026 14:14 Ich bin auch schon sehr lange (53 Jahre) eng am VfB und dieser Verein liegt mir sehr am Herzen, besonders auch im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung/Aufstellung in Richtung 3. Liga/ Professionalisierung. Da gibt es für mich und viele Andere (sicher nicht "Schönredner") definitiv nur die Chance über dieses neue Stadion - mehr Zuschauer, mehr (potente) Sponsoren, dadurch bessere Spieler = bessere Rahmenbedingungen, um aufsteigen zu können und noch wichtiger sich in der 3.Liga etablieren zu können. Ohne Stadion wird es auf Dauer keinen ambitionierten Fußball in Oldenburg geben können, bzw. wird dieser in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Der jetzige Zeitpunkt deines (aus deiner Sicht vielleicht gerechtfertigten) Bedenkenträgertums nun auf der Ziellinie im Stadionplanungsprozesses erschließt sich aus meiner Sicht nicht - und welche Intention verfolgts du? Alles nochmal überdenken und das Projekt einstampfen (wie es tatsächlich ja die BI, die Grünen und Sander/Finke fordern)? Außerdem wurden und werden ja nun in vergleichbaren Städten Deutschlands auch Fußballstadien errichtet, um dem hierzulande (auch in Oldenburg) starken Bürgerinteresse Fußball gerecht zu werden und wir wollen Oberzentrum sein und sollten, so wie den Basketball und Damenhandball, auch den Fußball auf die Landkarte bringen. Wie überall, könnte es natürlich auch beim VfB mal finanziell knapp werden bzgl. der aufzubringenden Kosten, genauso wie aber bei allen anderen defizitären Einrichtungen einer Stadt aus dem Kultur- und Spaßbereich, welche ja auch mit deutlich höheren jährlichen Bezuschussungen seitens der Stadt (zu Recht) am Leben gehalten werden. Manchmal muss man Schwarz oder Weiß / Ja oder Nein denken, bzw. handeln, da hilft Grau nicht weiter - Zum Thema Stadion: Aus meiner (und vieler, vieler Anderer) Sicht ein glasklares Ja/Pro!
So ist es WORD!

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 14:24
von VfB-62
blue&white hat geschrieben: 27.03.2026 14:14 Ich bin auch schon sehr lange (53 Jahre) eng am VfB und dieser Verein liegt mir sehr am Herzen, besonders auch im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung/Aufstellung in Richtung 3. Liga/ Professionalisierung. Da gibt es für mich und viele Andere (sicher nicht "Schönredner") definitiv nur die Chance über dieses neue Stadion - mehr Zuschauer, mehr (potente) Sponsoren, dadurch bessere Spieler = bessere Rahmenbedingungen, um aufsteigen zu können und noch wichtiger sich in der 3.Liga etablieren zu können. Ohne Stadion wird es auf Dauer keinen ambitionierten Fußball in Oldenburg geben können, bzw. wird dieser in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Der jetzige Zeitpunkt deines (aus deiner Sicht vielleicht gerechtfertigten) Bedenkenträgertums nun auf der Ziellinie im Stadionplanungsprozesses erschließt sich aus meiner Sicht nicht - und welche Intention verfolgts du? Alles nochmal überdenken und das Projekt einstampfen (wie es tatsächlich ja die BI, die Grünen und Sander/Finke fordern)? Außerdem wurden und werden ja nun in vergleichbaren Städten Deutschlands auch Fußballstadien errichtet, um dem hierzulande (auch in Oldenburg) starken Bürgerinteresse Fußball gerecht zu werden und wir wollen Oberzentrum sein und sollten, so wie den Basketball und Damenhandball, auch den Fußball auf die Landkarte bringen. Wie überall, könnte es natürlich auch beim VfB mal finanziell knapp werden bzgl. der aufzubringenden Kosten, genauso wie aber bei allen anderen defizitären Einrichtungen einer Stadt aus dem Kultur- und Spaßbereich, welche ja auch mit deutlich höheren jährlichen Bezuschussungen seitens der Stadt (zu Recht) am Leben gehalten werden. Manchmal muss man Schwarz oder Weiß / Ja oder Nein denken, bzw. handeln, da hilft Grau nicht weiter - Zum Thema Stadion: Aus meiner (und vieler, vieler Anderer) Sicht ein glasklares Ja/Pro!
Bei mir sind es 64 Jahre. Auch wenn ich die Argumente bezüglich der Kosten für die Miete und den Betrieb des Stadions als Ankermieter für diskussionswürdig erachte, halte ich den Bau eines neuen Stadions aus der Sicht des VfB jedenfalls für alternativlos.

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 15:02
von BMP
wie lange können wir uns die miete für das marschwegstadion noch leisten, wenn wir voraussichtlich nicht aufsteigen werden? eine absolut unnötige diskussion. wir hatten in den letzten 25 Jahren schon wesentliche schlechtere zeiten und die stadionmiete war nie ein echtes thema.

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 15:09
von Ganja
Also gut, dann wollen wir mal...
elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Dieses dauernde Getue, als dürfe man beim VfB keine unangenehmen Fragen stellen, ist wirklich anstrengend. Als wäre jede Kritik schon Verrat am Verein.
Hier wird genug gemeckert und substantiell kritisiert. Du hast letztes Mal klare Gegenargumente bekommen und kriegst auch dieses Mal relativ gutmuetig Gegenwind. Da muss man schon mit umgehen koennen. Aber das nur am Rande.
elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Der VfB stand um 2000 laut kicker so schlecht da, dass 300.000 D-Mark fehlten, ein Insolvenzverfahren drohte und sogar die Auflösung des Klubs im Raum stand. Wer heute so tut, als wären wirtschaftliche Sorgen völlig aus der Luft gegriffen, ignoriert entweder die Vereinsgeschichte oder will sie bewusst nicht sehen.
Als Mensch mit "Controlling" Erfahrung solltest du wissen, dass geschichtliche Vorkommnisse von vor 25 Jahren fuer heutige Finanzplanung komplett irrelevant sind. Deine Praemissen verfehlen einfach den Punkt.
elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Dann wird immer so getan, als müsse man nur fest genug an große Pläne glauben und schon regelt sich der Rest von allein. Nein, tut er nicht. Der VfB ist 2022 in die 3. Liga aufgestiegen und 2023 direkt wieder abgestiegen. Das ist kein Beleg für nachhaltige Stabilität, sondern eher dafür, wie schwer sich dieser Verein seit Jahren tut, sportlichen Erfolg auch dauerhaft zu halten.
Genau deshalb ist doch ein neues Stadion so wichtig. Wenn du finanzielle Daten aus dem letzten Vierteljahrhundert hervor kramst (in den 90ern sah es uebrigens auch teils bitter aus), dann werden die auch die Mehrkosten bewusst sein, die wegen dem untauglichen Stadion am Standort Oldenburg entstanden sind. Es ist muessig zu spekulieren, ob mit besseren Beinen statt Flutlichtmasten und Heimspielen in Hannover der Klassenerhalt gelungen waere. Man kann aber nicht abstreiten, dass da eine erhebliche Extrabelastung ein Klotz am Bein war.
elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Dazu kommt das Stadionthema: Geschäftsführer Weinberg hat selbst gesagt, dass der VfB ohne die neue Perspektive keine Lizenz für die 3. Liga bekommen hätte, weil das Marschwegstadion die Anforderungen nach Ablauf der Übergangsfrist nicht mehr erfüllt hätte. Das Problem ist also nicht „herbeigeredet“, sondern seit Jahren real.
Genau! Das Stadion ist das Problem, nicht die Finanzen des VfB. Du scheinst hier etwas zu verwechseln. Und da soll jetzt Abhilfe kommen.
elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11 Was kostet denn eventuell ein Steher? Was kostet ein normaler Sitzplatz? Wer jetzt sagt diese Fragen sind noch zu früh, der täuscht sich. All das muss man jetzt schon einplanen damit man dann sagen kann, man traue sich das als Ankermieter zu. Wie gesagt, es geht nicht nur um das Stadion sondern auch um die Räumlichkeiten (knapp 600? Quadratmeter/15,-/qm) die dauerhaft gemietet werden sollen. Die Rede ist von 20 Mitarbeitern (heute 7?) und wir diskutieren hier im Forum warum es keine wirkliche Pressearbeit gibt? Die Struktur ist noch sehr überschaubar und ich habe Angst dass man sich übernimmt.
Bitte nicht vergessen: Es ist ein staedtisches Stadion. Der VfB wird Mieter. Wenn das Mietverhaeltnis keinen Sinn macht, mietet man nicht. Rein hypothetisch. Praktisch: Ein besserer Standort wird so viel mehr Perspektive bieten, dass ich doch sehr ueberrascht waere, wenn sich das am Ende nicht rechnet.

Aber mal konkret - rein zufaellig bin ich beruflich auch fuer Daten und Zahlen verantwortlich:
- Jetzt schon im Detail ueber Preise zu spekulieren waere in der Tat unserioes. Es ist doch noch komplett unbekannt, wie das Gesamtpaket aussehen wuerde. Insbesondere wie viele hoeherklassige (VIP) Angebote es geben wird. Sowas fehlt momentan komplett. In Meppen gehen Baucontainer weg wie warme Semmeln. Der VfB kann sowas momentan in keinster Weise verkaufen. Details haengen ganz fundamental davon ab was fuer Plaene die Architekten am Ende vorlegen. Da werden gerade Plaene gesichtet - von der Stadt. Die Preisstruktur am oberen Ende bestimmt letztendlich auch, was ein Sitzplatz oder Steher kosten muss, damit sich der Standort wirtschaftlich rechnet.
Wenn es stimmt, dass der Marschweg bisher irgendwas zwischen 500 und 1.000 Euro Miete pro Spiel kostet und im neuen Stadion plötzlich vom 25-Fachen die Rede ist, dann ist das eben kein Detail mehr, sondern ein massiver Unterschied.
25-fach klingt natuerlich spektakulaer. Aber wo kommt die Zahl denn her? Die Stadionplanung veranschlagt je nach Stadiongroesse 8-10.000 Euro Miete pro Spiel. Gesetzt es sind momentan 750 Euro pro Spiel. Dann sind das im Schnitt 25 Cent pro Ticket. Vor dem Ausflug in die 3. Liga war der Zuschauerschnitt eher bei 1500 - damals also 50 Cent pro Ticket.
Sagen wir mal im neuen Stadion kommen nicht weniger Nasen als jetzt. Aller Wahrscheinlichkeit nach ein paar mehr, auch ohne 3. Liga. Dann steigen die Mietkosten pro Ticket auf +/- 2 Euro. Meinetwegen aufgerundet auf 2.50 pro Ticket. 10x so viel wie jetzt - aber ist das Grund genug, sich die Buxe voll zu machen? Mehreinahmen durch hoeherklassige Angebote eingerechnet vielleicht 1-2 Euro mehr fuer den Steher?
Mal nebenbei: Die Mietkosten fuers Flutlicht lagen bei ca. 10 Euro (!) pro Ticket wenn du es so rechnen willst. Im Vergleich dazu ist die Miete im neuen Stadion ein Schnaeppchen. So gesehen wuerde die Nutzung des neuen Stadions 7.50 Euro pro Ticket Mehreinnahmen fuer den VfB generieren.

Anders betrachtet: 200.000 Euro Miete pro Saison statt 20.000 Euro, wenn die Zahlen so stimmen. Bei einem Etat von ca. 2 Millionen in der Regionalliga und 4-5 Millionen in der 3. Liga. Daran wird der Patient nicht zu Grunde gehen. Realistischer ist, dass das bessere Angebot was der VfB seinem Klientel bieten kann die hoeren Kosten mehr als kompensieren wird und neue Moeglichkeiten fuer sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg ermoeglicht.

Und das bringt einen dann zur eigentlichen Frage: Was ist denn deine Vision? Weiter wie bisher am Marschweg versauern und irgendwo in den Top 5 der Regionalliga rum krebsen, weil das das hoechste der Gefuehle ist? Die Ambitionen auf 3. Liga komplett aufgeben? Bring deine Expertise doch mal konstruktiv ein.

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 15:31
von Zonny
Sehr verdächtig ….

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 15:31
von Schwede
Danke Ganja! :D

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 15:39
von onlyVfB
Zonny hat geschrieben: 27.03.2026 15:31 Sehr verdächtig ….
11 Beiträge insgesamt vom Kollegen elrosso, allesamt im Stadion Strang. Im Dezember erst registriert.....Hey Klaas wie geht's?

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 16:01
von Schranzi386
elrosso hat geschrieben: 27.03.2026 13:11
Die finanziellen Herausforderungen sind heutzutage einfach noch größer als damals. Werder Bremen macht es vor wie schwierig es heutzutage ist und mir fehlt halt einfach etwas die Transparenz vom VfB.
Was macht Werder Bremen vor? Die heutigen Probleme von Werder liegen nicht an der heutigen Zeit, sondern an Fehlern die vor 15-20 Jahren gemacht wurden.

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 16:32
von blue&white
Vor Allem - was soll dieser vehemente Vorstoß jetzt??? In Frage stellen des in Frage stellen willens?! :omg:

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 16:40
von TAZZCLOPPENBURG
Vielleicht sollten wir uns wieder auf das wesentliche konzentrieren - hatten wir uns schon geeinigt welche Farbe die Sitzplätze bekommen?

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 16:41
von BMP
Es läuft unaufhaltsam in die richtige Richtung. Da können sich einige verausgaben wie sie wollen. Trotzdem danke für deine Argumente Ganja.

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 16:43
von BMP
TAZZCLOPPENBURG hat geschrieben: 27.03.2026 16:40 Vielleicht sollten wir uns wieder auf das wesentliche konzentrieren - hatten wir uns schon geeinigt welche Farbe die Sitzplätze bekommen?
Wir schon, aber im Marschwegstadion hat man das sehr deutlich übergangen.

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 18:54
von Dino
Danke Ganja. Ich war bisher nur zu beschäftigt (zu faul), mich mit diesen obskuren Beiträgen einiger User hier auseinanderzusetzen. Aber jetzt ist dazu ja von Dir so ziemlich alles gesagt.

Re: Initiative NordWestStadion / Stadiondebatte

Verfasst: 27.03.2026 19:39
von VfB-62
Dino hat geschrieben: 27.03.2026 18:54 Danke Ganja. Ich war bisher nur zu beschäftigt (zu faul), mich mit diesen obskuren Beiträgen einiger User hier auseinanderzusetzen. Aber jetzt ist dazu ja von Dir so ziemlich alles gesagt.
Hallo Dino, wenn Du von obskuren Beiträgen einiger User sprichst, hoffe ich nicht, dass Du meinen Beitrag, Kosten für die Miete und den Betrieb des Stadions als Ankermieter als diskussionswürdig zu erachten, meinst. Schließlich habe ich dargestellt, den Bau eines neuen Stadions aus der Sicht des VfB jedenfalls für alternativlos zu halten.