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Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 30.06.2008 10:10
von danielacritterschwester
Gipsy hat geschrieben:Soccer_Scientist hat geschrieben:Dirstar hat geschrieben:Mal eine etwas andere Sichtweise auf wirtschaftliches Engagement. Gibt mir irgendwie zu denken!
Mir nicht. Ich hätte es nicht anders gemacht als Hopp.
Wenn ich das Geld hätte würd ich es genau so machen. Irgendein Dorfverein suchen "bisschen" Kohle rein stecken und in paar Jahre das große Geld machen. Eigentlich die Idee eines jeden Geschäftsmannes
@daniela: Du Sponsorst doch lieber einen Verein der fast jeden Tag im Fernsehen zu sehen ist als einen der geradeum den Abstieg kämpft, rein wirtschaftlich betrachtet. Als Fußball fan sagt man sich, ich investiere Lieber in nen kleinen Club
Ich würde nur in den VfB investieren.

Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 30.06.2008 10:12
von Gipsy
danielacritterschwester hat geschrieben:
Ich würde nur in den VfB investieren.

Ich auch!
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 30.06.2008 10:19
von Soccer_Scientist
Natürlich in den VfB
Ich habe immer noch nicht so richtig verstanden, warum einige Leute behaupten, dass das Engagement von Hopp nicht ernst wäre. Er hat da doch in seiner Jugend selber gespielt.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 30.06.2008 12:22
von Dirstar
Gipsy hat geschrieben:
@daniela: Du Sponsorst doch lieber einen Verein der fast jeden Tag im Fernsehen zu sehen ist als einen der geradeum den Abstieg kämpft, rein wirtschaftlich betrachtet. Als Fußball fan sagt man sich, ich investiere Lieber in nen kleinen Club
Nicht unbedingt! (Siehe Hopp) Deshalb verstehe ich auch leider die Kurzsichtigkeit der EWE nicht! Die hätten besser ihre Kohle in den VfB pumpen können und diesen zu "Ihren" Verein zu machen. (Ob wir das wollen sei mal dahingestellt) So wäre die EWE
DER Sponsor geworden. So sind sie nur einer mehr, der seine Kohle bei Werder verpulvert. Es kommt nämlich auch immer ein bisschen darauf an, wie man in den Medien auftaucht! Hopp (und somit auch SAP) kennt jeder die EWE nicht! Frag mal jemanden der kein Werder Fan ist nach den Sponsoren von Werder Bremen.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 30.06.2008 16:04
von Zachi
Man sollte nicht unerwähnt lassen, dass die EWE eher regional statt überregional tätig ist...
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 30.06.2008 16:15
von Soccer_Scientist
Zachi hat geschrieben:Man sollte nicht unerwähnt lassen, dass die EWE eher regional statt überregional tätig ist...
Das Ziel ist aber eine Internationalisierung. So sitzt die EWE schon fett im polnischen und türkischen Strommarkt.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 30.06.2008 17:34
von Roberto
Soccer_Scientist hat geschrieben:Das Ziel ist aber eine Internationalisierung. So sitzt die EWE schon fett im polnischen und türkischen Strommarkt.
Nr. 5 in Deutschland, hinter Vattenfall (was auf Norwegisch Wasserfall heißt), E-On, RWE und Yellow (was auf Englisch gelb heißt).
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 01.07.2008 11:32
von Dirstar
Soccer_Scientist hat geschrieben:Zachi hat geschrieben:Man sollte nicht unerwähnt lassen, dass die EWE eher regional statt überregional tätig ist...
Das Ziel ist aber eine Internationalisierung. So sitzt die EWE schon fett im polnischen und türkischen Strommarkt.
Und nicht nur da! Die mischen überall mit! DU kannst auch im tiefsten Bayern Verträge mit der EWE abschließen!
Ist aber auch nebensächlich! So (wie oben beschrieben) hätte die EWE bekannt werden können! Jetzt haben sie eine 1. Liga Basketballretortenmannschaft die eine von vielen ist und außer hier in Oldenburg wirklich keinen Interessiert.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 01.07.2008 13:28
von OlDigitalEye
Wenn die bei der EWE oder bei EWE-Tel langfristiger planen, als nur mit dem Basketball auf kurzfristigen Rummel zu buchen, dann werden sie schon den VfB unter Beobachtung haben.
Sollte sich der Verein mal in die RegLiga hochgearbeitet haben, werden die sicher umdenken. Wen interessiert dann noch Basketball oder Bosseln ....
Man hat s ja auf dem Pferdemarkt gesehen, was passiert, wenn aus einem Spiel ein "Event" gemacht wird. Ein Duell in der RegLiga z.B. gegen Magdeburg wird auch die Medien interessieren und die Eventfans.
Vielleicht überlegen sich ja doch solche Sponsoren, wie die EWE, auch einmal mit etwas längerem Atem aus der fünften Liga heraus einen Verein anzuschieben.
Am Ende, bei Erfolg, zahlt sich das im Fußball noch am ehesten aus. Ohne einen kräftigen Sponsor geht auch in der fünften Liga sicher bald nix mehr. Es genügt ja immer, wenn nur ein Verein solch einen Coup landet, dann gucken in Niedersachen gleich mal 35 andere Klubs für eine ganze Saison nur noch zu ....
Der Weg raus aus dieser Dorfsülze ist wirklich mit einem Mal sehr sehr schmal geworden. Was ist da bloß Alles in der letzten Saison durch die Lappen gegangen!
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 01.07.2008 22:09
von Ganja
Roberto hat geschrieben:Soccer_Scientist hat geschrieben:Das Ziel ist aber eine Internationalisierung. So sitzt die EWE schon fett im polnischen und türkischen Strommarkt.
Nr. 5 in Deutschland, hinter Vattenfall (was auf Norwegisch Wasserfall heißt), E-On, RWE und Yellow (was auf Englisch gelb heißt).
Ich bin der Meinung, dass Vattenfall auf Deutsch Wasserfall heißt. Bei Yellow bin ich mir nicht so sicher. Und wofür steht eigentlich E-On?
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 02.07.2008 22:12
von Roberto
Ganja hat geschrieben:Roberto hat geschrieben:Soccer_Scientist hat geschrieben:Das Ziel ist aber eine Internationalisierung. So sitzt die EWE schon fett im polnischen und türkischen Strommarkt.
Nr. 5 in Deutschland, hinter Vattenfall (was auf Norwegisch Wasserfall heißt), E-On, RWE und Yellow (was auf Englisch gelb heißt).
Ich bin der Meinung, dass Vattenfall auf Deutsch Wasserfall heißt. Bei Yellow bin ich mir nicht so sicher. Und wofür steht eigentlich E-On?
Nein, das Wort Vattenfall ist norwegisch und beschreibt das Objekt, das in der deutschen Sprache den Namen Wasserfall trägt
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 02.07.2008 22:31
von OlDigitalEye
E-On dürfte ein Kunstname sein.
Ähnlich wie Arcandor und viele andere Unternehmen, lassen sich Firmen heute durch Namensdesigner griffige Kurznamen basteln.
Diese müssen viele Faktoren erfüllen. So wird zum Beispiel gecheckt, ob diese Namen in irgend einer Sprache ein Schimpfwort ergeben. Sehr wichtig für Daxnotierte globale Konzerne, die auch in Asien oder Afrika investieren.
Man stelle sich die verwunderten Menschen vor, die auf einem Baustellenschild lesen müssen .... "hier baut die Firma "Brechmittel" ein neuen Kraftwerk" ...
Außerdem muss bei einem Namen in äußerst komplizierter Recherche geklärt werden, ob es auf der Welt einen Staat gibt, wo diese Buchstabenfolge rechtlich geschützt ist. Ebenfalls eine böse Panne, wenn man in irgend einem Land mit seinem Namen nicht werben darf.
Diese Geschäftsfeld ist mittlerweile ein sehr lukratives für spezialisierte Unternehmen. Wenn ich mich recht erinnere, wurde allein für den Namen Evonik ein Jahr lang recherchiert. Die Geheimhaltung wurde so weit getrieben, dass das Firmenlogo vollkommen verhüllt aufs Dach der Zentrale gehievt wurde und eine hohe Konventionalstrafe fällig gewesen wäre, wenn der Name vor der PK herausposaunt worden wäre.
Vatten (spannender) Fall für ein Gericht, oder?
Und E-On entstand im Zweifelsfall aus dem Wortspiel "Electricity on ... "

Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 02.07.2008 22:58
von JanW
Roberto hat geschrieben:
Nein, das Wort Vattenfall ist norwegisch und beschreibt das Objekt, das in der deutschen Sprache den Namen Wasserfall trägt
norwegisch ist nicht richtig , vattenfall ist schwedisch
http://de.wikipedia.org/wiki/Vattenfall
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 03.07.2008 15:08
von Käptn_Iglo
Ja, ja, die EWE. Da darf man sich als VfB-Fan sicherlich immer noch bei einem der vorigen Verantwortlichen aus grauer Vorzeit bedanken, dass das nichts geworden ist. Wenn man sich aber wie der bekannte Elefant benimmt, muss man sich nicht wundern. Leider eine von vielen Altlasten, mit denen sich unser jetziger Vorstand immer noch herumplagen muss.
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 03.07.2008 18:21
von Roberto
JanW hat geschrieben:Roberto hat geschrieben:
Nein, das Wort Vattenfall ist norwegisch und beschreibt das Objekt, das in der deutschen Sprache den Namen Wasserfall trägt
norwegisch ist nicht richtig , vattenfall ist schwedisch
http://de.wikipedia.org/wiki/Vattenfall
noch besser
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 03.07.2008 21:32
von ewigfan
Ganja hat geschrieben:Roberto hat geschrieben:Soccer_Scientist hat geschrieben:Das Ziel ist aber eine Internationalisierung. So sitzt die EWE schon fett im polnischen und türkischen Strommarkt.
Nr. 5 in Deutschland, hinter Vattenfall (was auf Norwegisch Wasserfall heißt), E-On, RWE und Yellow (was auf Englisch gelb heißt).
Ich bin der Meinung, dass Vattenfall auf Deutsch Wasserfall heißt. Bei Yellow bin ich mir nicht so sicher. Und wofür steht eigentlich E-On?
schade - diese klugschieterei hatte ich mir vorgenommen!
roberto!!!
vattenfall ist das schwedische wort für die sache, die wir in deutsch als "wasserfall" bezeichnewn. das ding heißt nicht auf norwegisch wasserfall, sondern auf d e u t s c h !
yellow heißt nicht auf english gelb, sondern auf d e u t s c h!!!
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 03.07.2008 23:15
von Roberto
ewigfan hat geschrieben:Ganja hat geschrieben:Roberto hat geschrieben:Nr. 5 in Deutschland, hinter Vattenfall (was auf Norwegisch Wasserfall heißt), E-On, RWE und Yellow (was auf Englisch gelb heißt).
Ich bin der Meinung, dass Vattenfall auf Deutsch Wasserfall heißt. Bei Yellow bin ich mir nicht so sicher. Und wofür steht eigentlich E-On?
schade - diese klugschieterei hatte ich mir vorgenommen!
roberto!!!
vattenfall ist das schwedische wort für die sache, die wir in deutsch als "wasserfall" bezeichnewn. das ding heißt nicht auf norwegisch wasserfall, sondern auf d e u t s c h !
yellow heißt nicht auf english gelb, sondern auf d e u t s c h!!!
Ok
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 04.07.2008 07:06
von JanW
ewigfan es macht mich froh das du dem guten roberto doch noch etwas beibringen konntest, obwohl er doch schon so viel weiß .
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 24.07.2008 14:44
von Feuerlein
Behörde besteht auf Samstags-Fußball vor 20 Uhr im Free-TV
Kartellamt kippt den geplanten TV-Vertrag
Unter dieser Voraussetzung erkennt die Behörde die Zentralvermarktung der TV-Rechte durch die Profi-Klubs als "grundsätzlich zulässig" an. Das gab das Kartellamt am Donnerstagmittag auf einer Pressekonferenz in seiner Zentrale in Bonn bekannt.
"Die Zentralvermarktung ist grundsätzlich zulässig, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Verbraucher auch künftig an ihren Vorteilen beteiligt werden. Die von DFL und Sirius bislang vorgeschlagenen Ausschreibungsmodalitäten genügen den Anforderungen nicht. Sie ermöglichen vielmehr erhebliche Monopolgewinne auf Kosten der Verbraucher." Dr. Bernhard Heitzer, Präsident des Bundeskartellamtes
Heitzer sieht in einer Begrenzung einer zeitnahen Highlight-Berichterstattung die Möglichkeit, "dass die mit dem Erwerb der gebündelten live-Rechte verbundene Monopolstellung durch überhöhte Pay-TV-Abo-Preise ausgenutzt wird." Die von der DFL geplante Highlight-Free-TV-Berichterstattung (derzeit in der ARD-Sportschau) am Samstag nach 22 Uhr hätte nach Heitzers Meinung "weite Bevölkerungskreise de facto ausgeschlossen", weil Berichte über das Topspiel nicht vor 23 Uhr ausgestrahlt worden wären.
Es geht um drei Millarden Euro
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) befürchtet im Falle der Beibehaltung der frühen Zusammenfassung massive finanzielle Einbußen. Dem Milliarden-Geschäft mit der Kirch-Tochter Sirius, die für die nach 2009 folgenden sechs Spielzeiten insgesamt drei Milliarden Euro garantiert, sieht die DFL außerdem in diesem Fall die Grundlage entzogen.
Als von Nutzen für den Verbraucher sieht das Kartellamt zum Beispiel den DFL-Plan, wonach an geraden Spieltagen eine Bundesligapartie am Sonntag live im Free-TV übertragen wird und die Highlight-Berichterstattung am Sonntag schon ab 16 Uhr über die 2. Liga und am Sonntagabend früher als momentan (ab 22 Uhr im DSF) erfolgen wird. Dieser Plan hätte aber nur gegriffen, wenn die fünf Spiele am Samstag frühestens ab 22 Uhr in der zusammenfassenden Berichterstattung im Free-TV ausgestrahlt worden wären.
Die DFL braucht ein neues Konzept
Die DFL wird nun ihre Ausschreibung grundlegend überarbeiten müssen. Da sich das Kartellamt nicht explizit über die Inhalte der Free-TV-Berichterstattung geäußert hat, gilt es nun als denkbar, dass ab der Saison 2009/2010 eine verkürzte Highlight-Berichterstattung über möglicherweise nur 30 Minuten ab 19.30 Uhr erfolgen wird.
Sollte die DFL ihr Rechtepaket ohne eine Free-TV-Zusammenfassung am Hauptspieltag bis 20 Uhr ausschreiben, könnte die Behörde Sanktionen bis hin zur Unterlassungsverfügung verhängen. Ein entsprechendes Vermarktungsmodell "würde förmlich untersagt, wenn die DFL daran festhalten sollte", hieß es in einer Stellungnahme des Kartellamtes.
Krisensitzung in Frankfurt
Der Ligavorstand mit Präsident Reinhard Rauball an der Spitze berät in Frankfurt/Main in einer Präsidiumssitzung ab 13 Uhr über die Situation. Am Freitagmittag um 12 Uhr wird die DFL ihre Reaktion auf das Urteil im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt bekanntgeben.
http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... el/381147/
Re: Geschäftsfeld Fußball
Verfasst: 24.07.2008 18:13
von Schwede
Schade, ich hätte es genossen wenn Kirch nochmals mit den Fuba-Lizenzen finanziell baden gegangen wäre.