Re: Allgemeiner Handball-Thread
Verfasst: 08.09.2009 12:08
http://www.l-iz.de/Sport/Handball/2009/ ... -Sieg.html
Vor 2.397 Zuschauern in der Arena Leipzig brauchten beide Mannschaften einige Angriffe, um das gegnerische Tor zu finden. Das erste Saisontor für den HCL erzielte schließlich Ania Rölser, die mächtig an den Ketten zerrte. Doch gegen die abgeklärten Oldenburgerinnen gelang es dem HC Leipzig nicht, einen beruhigenden Vorsprung herauszuspielen. Die Gäste blieben hartnäckig dran, gingen in der 10. Minute sogar in Führung (5:6) und lagen auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte des öfteren mit einem Treffer vorn. Der HCL mühte sich, wirkte dabei aber verkrampft. Etwas Entspannung für die Leipziger Seele brachte schließlich Renate Urne. Mit der Halbzeit-Sirene traf sie zum 20:18 und sorgte somit für zwei Tore Luft.
Nach Wiederbeginn schien plötzlich alle so zu laufen, wie es sich die Leipzigerinnen schon von Anfang an gewünscht hätten. Karolina Kudlacz und Renate Urne sorgten durch drei Tore in Folge für das 23:19 (34. Minute). Eine weitere Mini-Serie brachte wenig später das 28:22 und eine komfortable 6-Tore-Führung (45. Minute). Und als Lisa Wiren drei Minuten später gar das 30:23 markierte, schienen sich die HCL-Damen des Sieges wohl schon etwas zu sicher. Oldenburg hatte sich noch längst nicht aufgegeben, traf nun erstaunlich oft. Der HCL hingegen stellte in den letzten 7 Minuten das Tore-Werfen komplett ein und mussten mit ansehen, wie ihr Vorsprung dahin schmolz wie ein Stück Butter in der Sommersonne. "wir haben zu viele Einzelaktionen gestartet und den Ball nicht mehr so gut laufen lassen.", meinte Ania Rösler die Ursache für das Schwächeln ausgemacht zu haben. Mit dem letzten Angriff des Spiels hatte der VfL sogar die große Chance zum Ausgleich, doch Kapitänin Katja Schülke fischte den Wurf weg und rettete somit den ersten Sieg.
Trotzdem war die Torfrau mit ihrer eigenen Leistung nicht zufrieden. "Es gab einige Würfe, die ich hätte halten können - 32 Gegentore bekommen wir nicht so oft, daran müssen wir in jedem Fall noch arbeiten.", sagte die 25-Jährige. "Die letzten zehn Minuten waren katastrophal!", schüttelte sie den Kopf, blickte aber direkt wieder nach vorn: "Wir müssen jetzt in Erfurt voll konzentriert sein und die nächsten zwei Punkte holen!"
Vor 2.397 Zuschauern in der Arena Leipzig brauchten beide Mannschaften einige Angriffe, um das gegnerische Tor zu finden. Das erste Saisontor für den HCL erzielte schließlich Ania Rölser, die mächtig an den Ketten zerrte. Doch gegen die abgeklärten Oldenburgerinnen gelang es dem HC Leipzig nicht, einen beruhigenden Vorsprung herauszuspielen. Die Gäste blieben hartnäckig dran, gingen in der 10. Minute sogar in Führung (5:6) und lagen auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte des öfteren mit einem Treffer vorn. Der HCL mühte sich, wirkte dabei aber verkrampft. Etwas Entspannung für die Leipziger Seele brachte schließlich Renate Urne. Mit der Halbzeit-Sirene traf sie zum 20:18 und sorgte somit für zwei Tore Luft.
Nach Wiederbeginn schien plötzlich alle so zu laufen, wie es sich die Leipzigerinnen schon von Anfang an gewünscht hätten. Karolina Kudlacz und Renate Urne sorgten durch drei Tore in Folge für das 23:19 (34. Minute). Eine weitere Mini-Serie brachte wenig später das 28:22 und eine komfortable 6-Tore-Führung (45. Minute). Und als Lisa Wiren drei Minuten später gar das 30:23 markierte, schienen sich die HCL-Damen des Sieges wohl schon etwas zu sicher. Oldenburg hatte sich noch längst nicht aufgegeben, traf nun erstaunlich oft. Der HCL hingegen stellte in den letzten 7 Minuten das Tore-Werfen komplett ein und mussten mit ansehen, wie ihr Vorsprung dahin schmolz wie ein Stück Butter in der Sommersonne. "wir haben zu viele Einzelaktionen gestartet und den Ball nicht mehr so gut laufen lassen.", meinte Ania Rösler die Ursache für das Schwächeln ausgemacht zu haben. Mit dem letzten Angriff des Spiels hatte der VfL sogar die große Chance zum Ausgleich, doch Kapitänin Katja Schülke fischte den Wurf weg und rettete somit den ersten Sieg.
Trotzdem war die Torfrau mit ihrer eigenen Leistung nicht zufrieden. "Es gab einige Würfe, die ich hätte halten können - 32 Gegentore bekommen wir nicht so oft, daran müssen wir in jedem Fall noch arbeiten.", sagte die 25-Jährige. "Die letzten zehn Minuten waren katastrophal!", schüttelte sie den Kopf, blickte aber direkt wieder nach vorn: "Wir müssen jetzt in Erfurt voll konzentriert sein und die nächsten zwei Punkte holen!"