Re: Internationaler Fußball
Verfasst: 14.09.2022 14:41
Da ist nix geschmackloses dran.
https://www.oldenburg-forum.de/
So isses.
https://youtu.be/Y6xFnUkOwHoOverath hat geschrieben: 14.09.2022 21:15 Mal wieder was aus Frankreich: https://www.weltfussball.de/news/_n5041 ... rankreich/
Auf nationaler Ebene, ja. Verständlich. International sollte es aber keine Einschränkungen geben dürfen.Feuerlein hat geschrieben: 14.09.2022 19:29 Geschmacklos ist es nicht, dass aber nun die Spiele deswegen abgesagt werden kann ich schon nachvollziehen. Man muss kein Freund der Monarchie sein, aber die Queen hatte gerade in England ja nun auch einen hohen Stellenwert.
Jau das stimmt.JanW hat geschrieben: 14.09.2022 22:01Auf nationaler Ebene, ja. Verständlich. International sollte es aber keine Einschränkungen geben dürfen.Feuerlein hat geschrieben: 14.09.2022 19:29 Geschmacklos ist es nicht, dass aber nun die Spiele deswegen abgesagt werden kann ich schon nachvollziehen. Man muss kein Freund der Monarchie sein, aber die Queen hatte gerade in England ja nun auch einen hohen Stellenwert.
I was arrested after asking “who elected him?” at the proclamation of King CharlesDino hat geschrieben: 14.09.2022 16:35 Und zum Thema Geschmack(los): Wie findet man es denn, dass ein Sarg mit einer Verstorbenen drin jetzt eine Woche und länger durch Großbritannien gefahren und an diversen Orten zur Schau gestellt wird?

https://www.kicker.de/nach-programmiert ... 58/artikelJohann Ohneland hat geschrieben: 15.09.2022 08:44 Südfrankfreich scheint generell aufgegeben zu haben, was die Organisation von Großveranstaltungen angeht... Das zieht sich ja seit Jahren so durch und auch nicht nur in Nizza.
Frankfurter sind ja auch keine Kinder von Traurigkeit. Aber da frage ich mich schon, warum normale Frankfurter überhaupt dahin fahren, wenn sie doch wissen wie die Franzosen ticken. Ist ja nun nicht das erste mal das Frankfurt da spielt.Im Vergleich zu Spielen gegen Nizza und Paris sei das noch harmlos gewesen, meinten Franzosen auf der Tribüne. Aussagen, bei denen selbst hartgesottene Fußballfans ratlos zuhören. Denn was sich am Dienstag vor, während und nach dem Spiel im und außerhalb des Stade Velodrome abspielte, ist ein einziges Schreckenszenario.
...
Frankfurter Fans berichteten, sie hätten sich gar nichts aufs Spiel konzentrieren können. Der Blick ging ständig nur nach links, um sich vor weiteren drohenden Fluggeschossen schützen zu können. Viele flüchteten aus dem Block. Ein an der Pyro-Schlacht unbeteiligter Frankfurt-Fan wurde von einer Rakete am Hals getroffen, anschließend stürzte er und brach sich offenbar drei Rippen sowie einen Halswirbel. Es grenzt an ein Wunder, dass nicht noch mehr Personen schwer verletzt aus der Menge gebracht werden mussten. Diese Eskalation wurde von den Sicherheitsbehörden billigend in Kauf genommen. Denn wer sich fragt, wie das ganze Material ins Stadion gekommen ist? Mehrere Frankfurter berichten davon, gänzlich ohne körperliche Kontrollen den Eingang passiert zu haben.
Wie ich in einem Interview mit seiner Frau gehört habe, konnte der Betroffene Frankfurter wohl seine linke Körperhalfte nach dem Treffer nicht mehr spüren und hatte ein Loch im Hals mit starkem Blutverlust (das zeigte auch ein Bild mit einer Blutlache aus dem Block). Er war wohl in der Nacht außer Lebensgefahr, konnte aber am Folgetag seine linke Körperhälfte noch immer nicht spüren.JanW hat geschrieben: 15.09.2022 11:24https://www.kicker.de/nach-programmiert ... 58/artikelJohann Ohneland hat geschrieben: 15.09.2022 08:44 Südfrankfreich scheint generell aufgegeben zu haben, was die Organisation von Großveranstaltungen angeht... Das zieht sich ja seit Jahren so durch und auch nicht nur in Nizza.Frankfurter sind ja auch keine Kinder von Traurigkeit. Aber da frage ich mich schon, warum normale Frankfurter überhaupt dahin fahren, wenn sie doch wissen wie die Franzosen ticken. Ist ja nun nicht das erste mal das Frankfurt da spielt.Im Vergleich zu Spielen gegen Nizza und Paris sei das noch harmlos gewesen, meinten Franzosen auf der Tribüne. Aussagen, bei denen selbst hartgesottene Fußballfans ratlos zuhören. Denn was sich am Dienstag vor, während und nach dem Spiel im und außerhalb des Stade Velodrome abspielte, ist ein einziges Schreckenszenario.
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Frankfurter Fans berichteten, sie hätten sich gar nichts aufs Spiel konzentrieren können. Der Blick ging ständig nur nach links, um sich vor weiteren drohenden Fluggeschossen schützen zu können. Viele flüchteten aus dem Block. Ein an der Pyro-Schlacht unbeteiligter Frankfurt-Fan wurde von einer Rakete am Hals getroffen, anschließend stürzte er und brach sich offenbar drei Rippen sowie einen Halswirbel. Es grenzt an ein Wunder, dass nicht noch mehr Personen schwer verletzt aus der Menge gebracht werden mussten. Diese Eskalation wurde von den Sicherheitsbehörden billigend in Kauf genommen. Denn wer sich fragt, wie das ganze Material ins Stadion gekommen ist? Mehrere Frankfurter berichten davon, gänzlich ohne körperliche Kontrollen den Eingang passiert zu haben.
Es gibt Netze, aber vermutlich nicht weit genug nach vorn.JanW hat geschrieben: 15.09.2022 13:14 Wie kann es eigentlich sein das im Gästeblock keine Sicherheitsnetze angebracht sind? So gut wie überall in Frankreich gibt es abgeschottete Gästeblöcke mit dichten Netzen, sodass ein Austausch von Pyro nicht möglich ist.
Naja. Man kann ja schon irgendwie hoffen, dass es irgendwie gut geht, oder so. Aber ich glaube, dass es gerade in Marseille eher schlimmer wird. Dafür krachen in der Stadt und in dem Verein zu viele Gegensätze aufeinander, die die Zentralregierung auch einfach nicht kontrolliert bekommt, weil sie es entweder mit Draufhauen oder Ignorieren versucht. Das knallt ja gerade in der Peripherie Frankreichs immer wieder heftig. Siehe Lille oder auch alles auf Korsika.JanW hat geschrieben: 15.09.2022 11:24https://www.kicker.de/nach-programmiert ... 58/artikelJohann Ohneland hat geschrieben: 15.09.2022 08:44 Südfrankfreich scheint generell aufgegeben zu haben, was die Organisation von Großveranstaltungen angeht... Das zieht sich ja seit Jahren so durch und auch nicht nur in Nizza.Frankfurter sind ja auch keine Kinder von Traurigkeit. Aber da frage ich mich schon, warum normale Frankfurter überhaupt dahin fahren, wenn sie doch wissen wie die Franzosen ticken. Ist ja nun nicht das erste mal das Frankfurt da spielt.Im Vergleich zu Spielen gegen Nizza und Paris sei das noch harmlos gewesen, meinten Franzosen auf der Tribüne. Aussagen, bei denen selbst hartgesottene Fußballfans ratlos zuhören. Denn was sich am Dienstag vor, während und nach dem Spiel im und außerhalb des Stade Velodrome abspielte, ist ein einziges Schreckenszenario.
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Frankfurter Fans berichteten, sie hätten sich gar nichts aufs Spiel konzentrieren können. Der Blick ging ständig nur nach links, um sich vor weiteren drohenden Fluggeschossen schützen zu können. Viele flüchteten aus dem Block. Ein an der Pyro-Schlacht unbeteiligter Frankfurt-Fan wurde von einer Rakete am Hals getroffen, anschließend stürzte er und brach sich offenbar drei Rippen sowie einen Halswirbel. Es grenzt an ein Wunder, dass nicht noch mehr Personen schwer verletzt aus der Menge gebracht werden mussten. Diese Eskalation wurde von den Sicherheitsbehörden billigend in Kauf genommen. Denn wer sich fragt, wie das ganze Material ins Stadion gekommen ist? Mehrere Frankfurter berichten davon, gänzlich ohne körperliche Kontrollen den Eingang passiert zu haben.
Beide kurven sind ultrakurven die sich schon gegenseitig teilweise nicht leiden können. Explosive Mischung.Lyrico hat geschrieben: 15.09.2022 13:39Es gibt Netze, aber vermutlich nicht weit genug nach vorn.JanW hat geschrieben: 15.09.2022 13:14 Wie kann es eigentlich sein das im Gästeblock keine Sicherheitsnetze angebracht sind? So gut wie überall in Frankreich gibt es abgeschottete Gästeblöcke mit dichten Netzen, sodass ein Austausch von Pyro nicht möglich ist.
Sieht man in einigen Videos, dass dort Netze sind. Aber ich meine nur so weit wie auch der Oberrang geht. Wenn man in der Kurve dann weiter unten steht kann man natürlich da vorbeibeischießen.
Ich frage mich aber ob das da unten der Heimultra Block ist.
Wenn ja finde ich eher das kritisch. Sieht man ja auch in Rostock wo Heimultra und Gästeblock nebeneinander liegen. Da landen auch trotz Netz oft genug Leuchtspuren oder Bengalos im Gästeblock und umgekehrt.