Ein Stadion als lebenslanges Politikum
War in den 20er Jahren noch Geld umgeschichtet worden, um den Bau eines Stadions für die Stadt Dresden zu ermöglichen, wird heute – mehr als 80 Jahre später – selbst eine städtische Bürgschaft mit vergleichbarem Hintergrund für unrecht erklärt.
Die Diskussionen um den Neubau des Dresdner Rudolf-Harbig-Stadions werden allmählich zur unendlichen Geschichte. Seit Jahren gibt es Diskussionen über Standort, Finanzierung und Kapazität. Als eine Lösung gefunden schien, machte das Dresdner Regierungspräsidium dem Ansinnen einen Strich durch die Rechnung, als es die Rechtmäßigkeit einer 40 Millionen Euro Bürgschaft an den beauftragten Bauunternehmer, die Duisburger Hellmich Gruppe, negierte. Alle beteiligten Parteien sind nunmehr um eine Alternativlösung bemüht – Ausgang offen. Zu viele unerwartete Wendungen nahm der längst als gesichert erachtete Stadionbau, als dass man in der sächsischen Landeshauptstadt keine Horrorszenarien á la Lizenzentzug oder Umzug von Dynamo Dresden in eine andere Stadt zeichnen würde.
Weitaus unaufgeregter verlief der Bau der ursprünglichen „Kampfbahn an der Lennéstraße auf der Güntzwiese“ zu Beginn der 20er Jahre. Unweit der Dresdner Innenstadt – das heutige Rudolf-Harbig-Stadion liegt so zentrumsnah wie kaum ein zweites Stadion in deutschen Landen – entstand im ausgehenden 19. Jahrhundert eine Art Freizeit- und Sportpark auf den Güntzwiesen. Diese waren nach dem Verleger und Rechtsanwalt Justus Friedrich Güntz benannt, der mit seiner Stiftung um die Verschönerung Dresdens bemüht war. Im Rahmen dieser Maßnahmen entstanden in besagtem Park Stätten um unter anderem den Rad- und Tennissport auszuüben.
Im Jahre 1911 wurde hinsichtlich der 1. Internationalen Hygiene-Ausstellung, „zur Demonstration nützlicher körperlicher Betätigung für die allgemeine Gesundheit“, ein weiterer Sportplatz errichtet, der in der Folgezeit von SV Dresdensia Dresden (inzwischen aufgelöst) genutzt wurde. Die Grundlage für ein späteres Bundesligastadion. Übrigens befindet sich noch heute, nur einen Steinwurf vom Stadion entfernt am Lingnerplatz, das Deutsche Hygienemuseum
Gut zehn Jahre später wurde dann der Plan eines Stadionbaus konkret. Im Jahre 1921 stiftete der Geheimrat Hermann Ilgen Mittel zur Errichtung eines Zierbrunnens auf dem Rathausplatz. „Der immer fühlbarer werdende wirtschaftliche Niedergang und die beispiellose Geldentwertung rückte jedoch die Ausführung dieses Planes in weite Ferne. Der Begründer der Stiftung kam daher zu der Überzeugung, dass der Bau des Brunnens nicht realisierbar sei und außerdem nicht dem aktuellen Zeitempfinden entsprechen würde“, heißt es dazu auf der Homepage des späteren Stadionhauptnutzers Dynamo Dresden. In einem Nachtrag zur Stiftungsurkunde erklärte der Gründer schließlich, dass der Stiftungsbetrag Verwendung zur Errichtung eines Stadions auf dem Güntzplatz finden soll. Ein Betrag von etwa 500.000 Mark stand dafür zur Verfügung. Aufgrund der hervorragenden Anbindung an den öffentlichen Verkehr, der zentralen Lage und der damit verbundenen fußläufigen Erreichbarkeit aus der Innenstadt sowie die im Park vorhandene Infrastruktur fiel die Entscheidung recht schnell und unkompliziert für den Standort Güntzwiese.
Aus Kostengründen wurde ein Stadion einfachster Prägung mit 24.000 Zuschauerplätzen errichtet, 300 davon Sitzplätze. Im Bereich des heutigen Haupteingangs, vor dem Sportcafe befand sich ein Aufmarschgelände für bis zu 10.000 Menschen. Das Stadion wurde seinerzeit über die Lennéstraße an der heutigen Hinterseite des Casinos betreten. Das sehr spartanisch gehaltene Rund fügte sich glänzend in die Umgebung ein, fungierte als Verbindung zwischen Großem Garten und Bürgerwiese.
Der Bau begann im Spätherbst des Jahres 1922 und wurde bereits wenige Monate später, nämlich am 16. Mai 1923 vollendet. Anlass war die gleichzeitig eröffnete Ausstellung Jahresschau Deutscher Arbeit „Spiel und Sport“ am 16. Mai 1923. Für den Entwurf zeichneten der Spender Hermann Ilgen und Regierungsbaumeister Fischer verantwortlich, bei der Bauausführung wurde Ilgen von Amtsbaurat Helm unterstützt. In den Stein des Eingangspfeilers wurde folgender Spruch gemeißelt:
Durch Opferwil'gen Bürgers Sinn geschaffen,
Als deutsches Volk in tiefer Not rang um sein Dasein:
Sei eine Städte freud'gen Kampf der Jugend,
Auf der ein neu und frei Geschlecht erstarke,
Das vorwärts drängt zu neuem Leben.
Das Stadion – dessen Leichtathletikbahn über eigenwillig erhöhte Kurven verfügte – erhielt alsbald den Namen Ilgen-Kampfbahn – nach dem edlen Spender. Noch im Eröffnungsjahr sandte der DFB seine beste Elf an die Elbe, um ein Länderspiel gegen Finnland zu bestreiten, das allerdings mit eins zu zwei verloren ging. 1926 erhielt der Sportpark einen weiteren Anziehungspunkt, das Schwimmstadion. Dreiviertel der Bausumme von 400.000 Mark steuerte ein Bankier namens Georg-Arnhold bei. Als kleines Dankeschön erhielt das Bad den Namen des Gönners, allerdings nur bis 1933, denn da der Finanzier jüdischer Herkunft war, benannte das NS-Regime das Schwimmbad kurzerhand in Güntzwiesenbad um. Nach dem Ende der NS-Herrschaft erhielt es die Bezeichnung Arnoldbad – der alte Name, in falscher Rechtschreibung jedoch. Dass Bad sollte im 21. Jahrhundert eine wichtige Rolle spielen, als es um die Ausmaße des Neubaus ging. Manch einer plädierte dafür, das Schwimmstadion abzureißen, um ausreichend Platz für Dresdens Fußball-Elite zu schaffen. Derartige Gedankenspiele fanden jedoch wenig Anklang, letztlich muss der Neubau um 17 Meter verschoben werden, um einen Schattenwurf auf die Badewiesen zu vermeiden.
Während des Krieges stark zerstört, gehörte die Ilgenkampfbahn neben dem Stadion des Dresdner SC im Ostragehege (heutiges Heinz-Steyer-Stadion) und dem Arnoldbad zu den Dresdner Sportstätten mit größter Rekonstruktionspriorität.
Im Rahmen des Wiederaufbaus der vom 13. bis 15. Februar 1945 durch alliierte Luftangriffe völlig zerstörten Dresdner Innenstadt wurde unter tatkräftiger Hilfe zahlreicher Freiwilliger aus rund 100.000 Kubikmetern Trümmerschutt und nach Plänen der Architekten Gebauer und Leibold an alter Stelle ein neues Stadion gebaut. Der Bau dauerte diesmal etwas länger als noch gut 30 Jahre zuvor: Am 18. September 1951 wurde das neue Sportoval unter dem Namen Rudolf-Harbig-Stadion wiedereröffnet.
Die Kontroverse um die Namensgebung war dabei größer als die Diskussionen um Für und Wider des Stadionneubaus an sich. Rudolf Harbig war ein 1913 in Dresden geborener Leichtathlet, der seine erfolgreichste Zeit in den ersten Kriegsjahren zwischen 1939 und 1941 erlebte. Am 5. März 1944 kam Harbig als Offizier im sowjetischen Nowo Urkranske ums Leben. Den Vorschlag, das neu erbaute Stadion nach Harbig zu benennen, kam von einem Journalisten des „Sächsischen Tagblatts“ und fand zunächst die Zustimmung von Harbigs Witwe Gerda und des Sportausschusses der DDR. Große Teile der Politik jedoch betrachteten Harbig als Kriegsfreiwilligen des faschistischen Deutschen Reiches und lehnten die an gedachte Namensgebung demzufolge am 12. Juli 1952 ab. Kurz darauf folgte jedoch die Kehrtwende: Das Deutsche Sportecho teilte als „Zentralorgan der Demokratischen Sportbewegung“ mit, dass das neue Stadion nun doch den Namen Harbigs tragen soll. In der Begründung hieß es, dass Harbig ein Arbeiterkind und jederzeit ein sportliches Vorbild gewesen sei, das „wie so viele Millionen Sportler den faschistischen Waffenrock anziehen musste“.
Das zur Wiedereröffnung anberaumte, gesamtdeutsche, Leichtathletik-Sportfest geriet erneut zu einem politischen Ränkespiel. Der westdeutsche Leichtathletikverband DLV untersagte seinen Sportlern die Teilnahme, drei Sportler die diesem Verbot zuwider handelten wurden nach der Veranstaltung gesperrt.
Fünf Tage später fand an gleicher Stelle die erste Fußball-Begegnung statt. Der Gast gebende, damalige DDR-Oberligist SG Volkspolizei Dresden – Vorgängerverein von SG beziehungsweise 1. FC Dynamo Dresden - empfing dabei die Sachsen-Anhaltiner von Lok Stendal. Für die 14.000 Zuschauer war der Auftritt der damaligen Dresdner Spitzenmannschaft – die Spieler der SG Dresden Friedrichsstadt, Nachfolgeverein des legendären Dresdner SC, waren gut ein Jahr zuvor in den Westen geflüchtet – jedoch ein vorerst einmaliges Erlebnis, trug die SG Volkspolizei seine Heimspiele üblicherweise doch im Heinz-Steyer-Stadion im Ostragehege aus. Anders der Stadtrivale BSG Rotation (später SC Einheit, nach der Wende aufgelöst), der ab Herbst 1951 seine Heimspiele im Rudolf-Harbig-Stadion austragen sollte. Außerdem fanden an der Lennéstraße mehrere bedeutende Leichtathletik-Wettbewerbe wie das „Rudolf-Harbig-Gedächtnis-Sportfest“ oder die Leichtathletik-Meisterschaften der DDR im Jahr 1954 statt.
Im April 1953 wurde die SG Volkspolizei schließlich in SG Dynamo umbenannt, nur wenige Wochen später wurde der Verein erstmals DDR-Oberliga Meister. Zwei Jahre darauf erfolgte die Delegierung des Clubs nach Berlin, wo er später als BFC Dynamo noch von sich reden machen sollte. Für das Rudolf-Harbig-Stadion hatte das weitreichende Konsequenzen, im Januar 1957 zog die neugegründete, mittlerweile viertklassige SG Dynamo Dresden dauerhaft aus dem größeren Heinz-Steyer- in das Rudolf-Harbig-Stadion um. Dagegen ging der SC Einheit den umgekehrten Weg, kickte fortan im Ostragehege. Im selben Jahr ging das Stadion in das Eigentum des Ministeriums für Staatssicherheit über.
Erst 1962 bekamen die Besucher des Harbig-Stadions wieder erstklassigen Fußball zu Gesicht. In den darauf folgenden Jahren sollte sich Dynamo wieder an der Spitze des DDR-Fußballs einnisten und 1967 gar erstmals am UEFA-Pokal teilnehmen. Da am Großen Garten kein Flutlicht vorhanden war, musste Dynamo in das Heinz-Steyer-Stadion umziehen, wo 40.000 Anhänger ein eins zu eins gegen die Glasgow Rangers verfolgten.
Am 3. September 1969 erhielt dann auch das Rudolf-Harbig-Stadion eine Flutlichtanlage, die mit einem Spiel der Dynamos gegen eine DDR-Auswahl eingeweiht wurde. Ihren Namen hatten sie schon, bevor sie das Licht der Welt erblickten - die Dresdner tauften sie „Giraffen“. Mit einer Höhe von 60 Metern und einer Neigung von 20 Grad sind die vier 60,5 Tonnen schweren Flutlichtmasten mit ihren jeweils sechs Bühnen und 26 Flutlichtstrahlern weithin sichtbar und stellen eine Art Fixpunkt in der Landeshauptstadt dar. 104 Lampen mit einer Leistung von insgesamt 208 Kilowatt erzeugten eine Lichtstärke von anfangs 570, später 700 Lux. Ausgeführt wurden die Bauarbeiten seinerzeit von der PGH Elektrobau Dresden mit ihrem Chefingenieur Kolbe, vom VEB Schiffsreparaturwerften Berlin, Werk Tangermünde, der die Stahlkonstruktionen schuf und dem VEB Sächsischer Brücken- und Stahlhochbau Dresden, der die Montage ausführte.
Die Giraffen waren und sind prägender Bestandteil des Rudolf-Harbig-Stadions. Dynamo-Fans und Traditionalisten kämpften lange um den Erhalt der Masten im Rahmen des Stadionneubaus. Aufgrund der erwähnten Versetzung des Stadions ist dieser jedoch unmöglich, die Flutlichtmasten wurden am 31. August 2006 – im Nachhinein betrachtet etwas voreilig – mit einer Pyroshow im Anschluss an ein Sachsenpokalspiel gegen Bischofswerda verabschiedet.
Zurück in die 70er Jahre: Anno 1971 wurde das Rudolf-Harbig-Stadion in Dynamo-Stadion umbenannt. Die tatsächlichen Hintergründe sind unbekannt, politische Motive erscheinen jedoch nicht unwahrscheinlich, passte ein ehemaliger Wehrmachtsoffizier als Namenspatron eines der wichtigsten Stadien des Landes doch so gar nicht in die Philosophie der kommunistischen DDR-Funktionäre. In den Folgejahren erhöhten mehrere Ausbaumaßnahmen die Kapazität des Stadions; im Sommer 1976 auf 36.000 Plätze, vier Jahre später auf deren 38.500 – das größte Fassungsvermögen, über das das Stadion – unter welcher Bezeichnung auch immer - in seiner Geschichte je verfügte.
Am 6. Juni 1979 wurde zudem anlässlich des Oberliga-Punktspiels gegen den 1.FC Magdeburg eine neue elektronische Anzeigetafel in Betrieb genommen - die offizielle Einweihung erfolgte allerdings erst im Herbst. Die Anzeige bestand aus 4.333 einzelnen Lampen. Heute wird die Tafel durch einen modernen PC gesteuert. Die Software wurde 1994 eigens zu diesem Zweck entwickelt.
Die 80er Jahre verliefen aus Stadionsicht relativ ereignislos, erst nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989 in Berlin wurden wieder Schlagzeilen aus dem mittlerweile größten Stadion Dresdens – das Heinz-Steyer-Stadion fasste nach der Schaffung zusätzlicher Sitzplätze 1988 nur mehr 32.000 Zuschauer – vermeldet. Am 26. März 1990 erhielt das Stadion den Namen Rudolf Harbigs im Rahmen eines Benefizspiels zu Gunsten des Wiederaufbaus des Dresdner Schlosses zurück. Gut ein Jahr später kam es dann zu schweren Ausschreitungen vor, während und nach dem Europapokalspiel gegen Roter Stern Belgrad, was einen zweijährigen Ausschluss von Dynamo Dresden aus dem internationalen Wettbewerb zur Folge hatte. Angesichts des sportlichen Abschwungs der Dresdner mit dem Eintritt in die Bundesliga, eine Strafe, die keine weiteren Auswirkungen hatte.
Im Sommer 1992 erfolgte die letzte große Modernisierung des Rudolf-Harbig-Stadions. In den Übergangsbereichen zwischen Geraden und Kurven wurden Sitzplatzbereiche eingerichtet. Montiert wurden dafür statt der Bänke einzelne Sitzschalen. Der alte Rasen wurde durch einen modernen Rollrasen ersetzt - die erste Rasenerneuerung übrigens seit 1956. Getragen wurden die Kosten in Höhe von 750.000 DM durch die Stadt Dresden, die seit 01.01.1992 Eigentümer des Stadions war. Im Rahmen der Umbauarbeiten sank die Kapazität auf 32.500 Plätze. Wenige Zeit später, am 14. Oktober 1992 fand dann das erste und bislang auch letzte DFB-Länderspiel in Dresden statt. 28.000 Zuschauer waren beim eins zu eins gegen Mexiko Zeugen des Abschieds von Rudi Völler aus der Nationalmannschaft.
Dynamo Dresden stieg 1995 aus der Bundesliga ab und verschwand aufgrund des Lizenzentzugs in der Versenkung der Regional- und Oberliga. Die Arbeiten am Stadion reduzierten sich auf das Nötigste: Neue Zäune beispielsweise, oder die Sanierung der Flutlichtmasten, viel mehr ließ der knappe Haushalt der Stadt Dresden nicht zu. Als Dynamo anno 2004 die Rückkehr in den bezahlten (Zweitliga-)fußball gelang, präsentierte sich das Rudolf-Harbig-Stadion in einem dementsprechenden Zustand. Verschiedene Sanierungsarbeiten waren nötig, um die Spiellizenz zu erhalten, das Fassungsvermögen sank dabei auf knapp 24.000 Plätze, gut 13.500 davon Stehplätze. Die Maßnahmen sind jedoch bei weitem nicht ausreichend, um dem Stadion eine Zukunft im modernen Profifußball zu geben. Bis heute fehlt dem Stadion eine „echte“ Tribüne, überdacht sind nur wenige Sitzreihen. Der weiterhin marode Zustand lässt den DFB-Verantwortlichen bei jeder Besichtigung die Haare zu berge stehen. Die Spielgenehmigung – selbst jene für die Regionalliga – ist nur vorübergehender Natur, ein Neubau Pflicht. Dieser soll 32.400 Zuschauer fassen, 41 Millionen Euro kosten und dem Besucher alle Annehmlichkeiten bieten, die ein Stadion aus dem 21. Jahrhundert so mit sich bringt und die das aktuelle Rund so gänzlich vermissen lässt. Zwar spricht sich eine deutliche Mehrheit der Dynamofans für das neue Stadion aus, dennoch befürchten einige, bald ein Stadion zu besitzen, das zu sehr im Einheitsbrei moderner Fußballstadien untergeht, keine signifikanten Merkmale wie die Giraffen mehr besitzt. Nach dem eingangs beschriebenen Hin und Her in der Stadionfrage, scheinen die Dresdner sich aber noch eine Weile an ihrem Harbig-Stadion ergötzen können. Der ursprünglich avisierte Baubeginn im September 2006 konnte nicht gehalten werden, nun spekuliert man auf ein Anrücken der Bagger im Sommer 2007. Zeit wird’s, will Dynamo Dresden – das ab kommenden Sommer übrigens wieder das Präfix SG statt 1. FC trägt - nicht eines Tages dank infrastruktureller Versäumnisse endgültig aus dem Profifußball verschwinden. (Stadionwelt/Pascal Reichardt, 16.02.07)