Tour de France 2011
Verfasst: 02.07.2011 02:03
Heute gehts los. In diesem jahr ging das bei mir aber irgendwie unter. mag wohl am Damenfußball liegen.
Sieger? Wieso Sieger? Ist die Tour schon vorbei und hat A.C. schon gewonnen?DjMars hat geschrieben:... aber es macht wirklich wenig Spaß es zu gucken, wenn man weiß das der Sieger (A.C.) nachweislich gedopt ist und trotzdem mitfährt.
Kridde hat geschrieben:das ist eigentlich ganz einfach
Also, es gibt Sprintwertungen und Bergwertungen. Der Sprinter mit den meisten Punkten trägt ein grünes und der beste Bergfahrer ein Trikot mit komischen roten Punkten. Man kann sagen, dass die Führenden in der Sprint- und Bergwertung beim Kampf um das gelbe Trikot in der Regel keine allzugroße Rolle spielen, weil sie Spezialisten sind und ihr Augenmerk auf bestimmte Etappen und nicht auf die gesamte Rundfahrt legen.Lachi hat geschrieben:erklär.
Viele der Mannschaften bei der Tour haben Sprintspezialisten. Das sind besonders endschnelle Fahrer, die relativ kräftig gebaut sind und im Hochgebirge dafür so ihre Schwierigkeiten haben. Damit diese Sprinter ihre Endschnelligkeit für den Etappensieg zur Geltung bringen können, müssen sie im Schlussspurt besonders gut positioniert werden. Dafür gibt es bei den Sprintteams sogenannte Anfahrer, die "den Sprint anziehen", also mit hohen Tempo ihren Sprintkapitänen Windschatten geben und sie nahe der Ziellinie bringen. Ist der Zielbereich in Sicht, klinken sich die Anfahrer (auch aus Erschöpfung) aus und überlassen den Sprintern das Feld. Es ist allerdings auch schon vorgekommen, dass die Sprinter ihren Anfahrern tempomäßig gar nicht folgen konnten, oder dass ein Anfahrer einen Sprint gewonnen hat.Lachi hat geschrieben:ich verstehe z.B nicht wieso manch ein Fahrer áuf den letzten 200 Metern plötzlich das Tempo rausnimmt und den anderen den Vortritt gibt. Gestern ist auch wieder einer rechts rangefahren und hat anderen Fahrern den Vortritt gegeben. Wieso will man nichjt selbst gewinnen? Versteh ich nicht.
Verdacht gegen Kolobnew
Die Tour hat ihren ersten Doping-Fall
Radprofi Kolobnew: Offenbar positiv getestet
Es ist der zehnte Tag der Tour de France, und nun gibt es auch einen Doping-Fall: Alexander Kolobnew vom Team Katjuscha ist positiv auf eine Substanz getestet worden, die zur Maskierung anderer Doping-Mittel verwendet wird. Weiterfahren darf der 30-Jährige vorerst dennoch.
Info
Hamburg - Schwere Stürze, viele Verletzte und nun auch der erste Doping-Fall: Alexander Kolobnew vom Team Katjuscha wurde auf der 98. Tour de France positiv getestet. In der A-Probe des Russen wurde das Diuretikum Hydrochlorothiazid nachgewiesen, ein Mittel, das häufig zur Maskierung anderer Doping-Substanzen benutzt wird. Das gab der Radsport-Weltverband UCI am Montagabend bekannt.
Der 30 Jahre alte Vizeweltmeister von 2009 wurde dennoch nicht von der Frankreich-Rundfahrt ausgeschlossen, denn das Mittel steht nicht auf der UCI-Dopingliste. In diesem Fall kann die UCI auch keine provisorische Sperre aussprechen.
Das Mittel ist klassifiziert als spezielle Substanz, die von der Wada als "anfällig für eine glaubwürdige Nicht-Doping-Erklärung" definiert ist. Die Strafe für solch einen positiven Test reicht von einer Verwarnung bis zu einer zweijährigen Sperre.
Die UCI machte in einem Statement aber deutlich, dass sie "zuversichtlich ist, dass das Team die notwendigen Schritte unternimmt, um die Tour de France in Ruhe weiterlaufen zu lassen". Katjuscha Sportdirektor Bart Leysen erklärte, dass im laufe des Motagsbends noch eine Entscheidung fallen würde, ob Kolobnew weiter fahren darf. Auf die Frage, ob Kolobnew im Rennen bleiben würde, sagte Leysen: "Ich glaube nicht."
Kolobnew, der im Gesamtklassement auf dem 69. Platz 22:15 Minuten hinter Spitzenreiter Thomas Voeckler (Frankreich) liegt, hat vier Tage Zeit, um die Öffnung der B-Probe zu beantragen. Die positive A-Probe stammt aus einer Kontrolle vom 6. Juli und war im Welt-Anti-Doping-Agentur-Labor in Chatenay-Malabry untersucht worden.
Als ob Du Fahrrad- von Lkw-Rennen unterscheiden könntest...der neue cody hat geschrieben:fuer mich ist er schon jetzt der tour-sieger der herzen
Womit die Tour bemerkenswerter Weise weniger Dopingtäter hat als die Frauen-WM-zumindest bis jetzt...DjMars hat geschrieben:Verdacht gegen Kolobnew
Die Tour hat ihren ersten Doping-Fall
Radprofi Kolobnew: Offenbar positiv getestet
Es ist der zehnte Tag der Tour de France, und nun gibt es auch einen Doping-Fall: Alexander Kolobnew vom Team Katjuscha ist positiv auf eine Substanz getestet worden, die zur Maskierung anderer Doping-Mittel verwendet wird. Weiterfahren darf der 30-Jährige vorerst dennoch.
Info
Hamburg - Schwere Stürze, viele Verletzte und nun auch der erste Doping-Fall: Alexander Kolobnew vom Team Katjuscha wurde auf der 98. Tour de France positiv getestet. In der A-Probe des Russen wurde das Diuretikum Hydrochlorothiazid nachgewiesen, ein Mittel, das häufig zur Maskierung anderer Doping-Substanzen benutzt wird. Das gab der Radsport-Weltverband UCI am Montagabend bekannt.
Der 30 Jahre alte Vizeweltmeister von 2009 wurde dennoch nicht von der Frankreich-Rundfahrt ausgeschlossen, denn das Mittel steht nicht auf der UCI-Dopingliste. In diesem Fall kann die UCI auch keine provisorische Sperre aussprechen.
Das Mittel ist klassifiziert als spezielle Substanz, die von der Wada als "anfällig für eine glaubwürdige Nicht-Doping-Erklärung" definiert ist. Die Strafe für solch einen positiven Test reicht von einer Verwarnung bis zu einer zweijährigen Sperre.
Die UCI machte in einem Statement aber deutlich, dass sie "zuversichtlich ist, dass das Team die notwendigen Schritte unternimmt, um die Tour de France in Ruhe weiterlaufen zu lassen". Katjuscha Sportdirektor Bart Leysen erklärte, dass im laufe des Motagsbends noch eine Entscheidung fallen würde, ob Kolobnew weiter fahren darf. Auf die Frage, ob Kolobnew im Rennen bleiben würde, sagte Leysen: "Ich glaube nicht."
Kolobnew, der im Gesamtklassement auf dem 69. Platz 22:15 Minuten hinter Spitzenreiter Thomas Voeckler (Frankreich) liegt, hat vier Tage Zeit, um die Öffnung der B-Probe zu beantragen. Die positive A-Probe stammt aus einer Kontrolle vom 6. Juli und war im Welt-Anti-Doping-Agentur-Labor in Chatenay-Malabry untersucht worden.