Handball-WM 2019
Verfasst: 15.01.2019 14:19
Nach zwei durchaus gut absolvierten Pflichtaufgaben gegen allerdings auch deutlich unterlegene Gegner gab es gegen Russland gleich einen Rückschlag.
In erster Linie war der wohl der Abschlussschwäche geschuldet. Speziell in der zweiten Halbzeit war die Wurfausbeute absolut ungenügend. Die Chance, den zwischenzeitlichen 4-Tore-Vorsprung auszubauen oder wenigstens zu stabilisieren wurde mehrfach durch schlechte Abschlüsse oder leichtfertige Ballverluste (Tiefpunkt der von Drux beim Stand von 21:20) vergeben. Auch der ansonsten gute Kapitän Gensheimer hatte zumindest zwei Fehlwürfe, die man sich bei einer WM einfach nicht erlauben darf. Wirklich verlässlich sicher im Abschluss war über das gesamte Spiel gesehen ansonsten kein einziger deutscher Spieler. Bezeichnend, dass Weinhold mit gerade einmal drei Toren zweitbester Torschütze der deutschen Mannschaft war. Alle anderen, egal ob Strobel, Böhm, Drux, Groetzki oder, Pekeler, sind als Torschützen nicht sonderlich in Erscheinung getreten, was keineswegs nur an der zumeist guten Abwehrarbeit der Russen lag.
Zudem waren die Russen im Tor deutlich besser besetzt als die Deutschen. Der auch gestern bei der Fernsehübertragung andauernd hochgelobte Wolf war in der ersten Halbzeit nicht der Rückhalt, den die Mannschaft gut hätte brauchen können. In der zweiten Halbzeit hat er sich aber gesteigert; es wäre ansonsten vermutlich auch noch schlechter ausgegangen.
Auf der rechten Abwehrseite ist es in keiner Phase des Spiels gelungen, den Linksaußen Dibirow abzublocken. Der war eine Klasse für sich, noch einen Tick besser als Gensheimer, der sicherlich insgesamt ein gutes Spiel gemacht hat und mit Abstand bester deutscher Spieler war.
Das Coaching des Bundestrainers fand ich erneut wenig effektiv. Dass es - fast schon absehbar - in der Schlussphase nicht mehr gereicht hat, den Sieg ins Ziel zu retten, wiegt schwer. Ebenso, dass er nur einen wirklichen rechten Außenbahnspieler (Groetzki) im Kader hat. Im Russland-Spiel hat der eine schwache Leistung gebracht; er wirkte zögerlich und wenig fokussiert. Ganze 2 Tore sprechen da für sich.
Ohne eine gewaltige Steigerung droht heute gegen die Franzosen die erste, womöglich sogar deutliche Niederlage.
In erster Linie war der wohl der Abschlussschwäche geschuldet. Speziell in der zweiten Halbzeit war die Wurfausbeute absolut ungenügend. Die Chance, den zwischenzeitlichen 4-Tore-Vorsprung auszubauen oder wenigstens zu stabilisieren wurde mehrfach durch schlechte Abschlüsse oder leichtfertige Ballverluste (Tiefpunkt der von Drux beim Stand von 21:20) vergeben. Auch der ansonsten gute Kapitän Gensheimer hatte zumindest zwei Fehlwürfe, die man sich bei einer WM einfach nicht erlauben darf. Wirklich verlässlich sicher im Abschluss war über das gesamte Spiel gesehen ansonsten kein einziger deutscher Spieler. Bezeichnend, dass Weinhold mit gerade einmal drei Toren zweitbester Torschütze der deutschen Mannschaft war. Alle anderen, egal ob Strobel, Böhm, Drux, Groetzki oder, Pekeler, sind als Torschützen nicht sonderlich in Erscheinung getreten, was keineswegs nur an der zumeist guten Abwehrarbeit der Russen lag.
Zudem waren die Russen im Tor deutlich besser besetzt als die Deutschen. Der auch gestern bei der Fernsehübertragung andauernd hochgelobte Wolf war in der ersten Halbzeit nicht der Rückhalt, den die Mannschaft gut hätte brauchen können. In der zweiten Halbzeit hat er sich aber gesteigert; es wäre ansonsten vermutlich auch noch schlechter ausgegangen.
Auf der rechten Abwehrseite ist es in keiner Phase des Spiels gelungen, den Linksaußen Dibirow abzublocken. Der war eine Klasse für sich, noch einen Tick besser als Gensheimer, der sicherlich insgesamt ein gutes Spiel gemacht hat und mit Abstand bester deutscher Spieler war.
Das Coaching des Bundestrainers fand ich erneut wenig effektiv. Dass es - fast schon absehbar - in der Schlussphase nicht mehr gereicht hat, den Sieg ins Ziel zu retten, wiegt schwer. Ebenso, dass er nur einen wirklichen rechten Außenbahnspieler (Groetzki) im Kader hat. Im Russland-Spiel hat der eine schwache Leistung gebracht; er wirkte zögerlich und wenig fokussiert. Ganze 2 Tore sprechen da für sich.
Ohne eine gewaltige Steigerung droht heute gegen die Franzosen die erste, womöglich sogar deutliche Niederlage.